S04-Neuzugang Kabak: FC Bayern in Transfer involviert? So reagiert Jochen Schneider

Ozan Kabak (l.) im Gespräch mit David Wagner. Foto: Bernd Thissen/dpa
+
Ozan Kabak (l.) im Gespräch mit David Wagner. Foto: Bernd Thissen/dpa

Ozan Kabak hat sich für Schalke entschieden. Und unter anderem gegen den FC Bayern. Steckt mehr dahinter? Hier die Infos.

Mit dem Transfer von Ozan Kabak (19) ließ Schalke aufhorchen. Sogar der FC Bayern München wurde dabei ausgestochen.

Die Sport Bild hatte in der vergangenen Woche als erstes vermeldet, dass Ozan Kabak (19) sich für den FC Schalke 04 entschieden habe - und damit unter anderem gegen den FC Bayern München. Wenige Tage danach, während der Mitgliederversammlung, verkündete Schalke-Sportvorstand Jochen Schneider (48) dann auch tatsächlich den Transfer des begehrten Innenverteidigers.

Führt der Weg von Ozan Kabak später zum FC Bayern München?

Experten horchten im Zuge des Berichts des Sportmagazins aber auf, als sie den letzten Satz lasen. Demnach sei nicht ausgeschlossen, dass der Weg des 19-Jährigen eines Tages doch noch nach München führt.

Sofort wurden Erinnerungen an Serge Gnabry (23) wach, der 2016 vom FC Arsenal zu Werder Bremen wechselte. Laut Medienberichten unter Mithilfe des FC Bayern, der den Flügelspieler ein Jahr später verpflichtete und an TSG Hoffenheim verlieh.

Werders Sportchef Frank Baumann (43) musste im Zuge dessen mehrmals energisch widersprechen, dass der Deutsche Rekordmeister seine Finger im Spiel hatte. Ein Geschmäckle blieb trotzdem. Verläuft es nun bei Schalke-Neuzugang Kabak, der sich emotional vom VfB Stuttgart verabschiedete, ähnlich?

"Der Transfer steht in keinem Zusammenhang mit einem anderen Verein. Da ist keiner noch zusätzlich mit im Boot", betonte Schneider am Dienstag (2. Juli) bei einem Mediengespräch zur Vorstellung des Neuzugangs aus Stuttgart.

Schneider zeigt sich wegen Spekulationen gelassen

Der Sportvorstand schob noch hinterher: "Was irgendwann in der Zukunft passiert, werden wir sehen." Auf Schalke unterschrieb Kabak, der laut dem Aufsichtsratsvorsitzenden Clemens Tönnies (63) der Wunschspieler Nummer eins vom neuen Trainer David Wagner (47) war, einen Vertrag, der bis zum 30. Juni 2024 gültig ist.

Dank einer Ausstiegsklausel kostete der türkische Nationalspieler "nur" 15 Millionen Euro. Geht es nach Wagner, dürfte die Ablöse in Relation gesehen, ein echtes Schnäppchen gewesen sein.

"Ozan Kabak ist für sein Alter sicher eines der größten Abwehrtalente in Europa. Jeder weiß, wer sich alles um diesen Spieler bemüht hat. Ozan ist, neben seinen sportlichen Fähigkeiten, zudem auch ein ganz feiner Charakter - das macht ihn so wertvoll", schwärmte der Cheftrainer nach dem Trainingsauftakt am Montag (1. Juli). Ähnlich schwärmte Kabak bei seiner Vorstellung von Schalke 04.