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Lange galt Jonas Boldt (37) als Top-Kandidat auf den Sportdirektor-Posten beim S04. Nun erklärte er gegenüber Spox, warum er sich letzlich gegen Schalke entschied.

  • Die Gerüchte über ein Boldt-Engagement auf Schalke hielten sich hartnäckig.
  • Letztlich entschied sich Boldt allerdings für den Hamburger SV.
  • Der S04 verpflichtete Michael Reschke für das Amt des Sportdirektors.

Im ausführlichen Interview mit Spox sprach Jonas Boldt offen über die vergangenen Monate. Dabei erklärte er seinen Wechsel von Bayer Leverkusen zum Hamburger SV.

Boldt galt lange als Top-Kandidat auf Schalke

Auch auf Schalke war der 37-Jährige lange im Gespräch. Neben Klaus Allofs und Sven Mislintat galt er als Top-Kandidat auf den Sportdirektor-Posten.

Damals wurde schon von ersten Treffen von Boldt mit den Schalker Verantwortlichen berichtet. Letztlich entschied sich der gebürtige Nürnberger allerdings für einen Wechsel zum Hamburger SV.

Jonas Boldt mit Max-Arnold Köttgen, Aufsichtsratsvorsitzender des HSV. (Foto: dpa)

Es waren gute Gespräche auf Schalke

Warum aber wechselte Boldt in die zweite Bundesliga, wenn auch der FC Schalke an ihm interessiert war. „Es ist immer auch eine Frage der Konstellation“, erklärt er.

Und weiter: „Auf Schalke hatte ich ein sehr gutes Gespräch mit Christian Heidel und hätte mich unter ihm eingeordnet. In Hamburg war es wiederum so, dass ein Sportvorstand gesucht wurde und ich mich dieser Aufgabe mit allem Drum und Dran stellen wollte.“

Zeitpunkt für einen Wechsel zum S04 war nicht ideal

Mit Christian Heidel (56) und Clemens Tönnies (63) habe sich Boldt „wirklich toll ausgetauscht“. Sie hätten allerdings „auch unterschiedliche Ansichten festgestellt.“

„Zudem war der Zeitpunkt vielleicht nicht so ideal, da Schalke sehr früh auf mich zukam, Christian Heidel dann aber bereits Anfang des Jahres gegangen ist“, erklärt Boldt.

Er dagegen wollte sich „bewusst Zeit für die Reflektion nehmen und nicht direkt wieder ins Hamsterrad einsteigen“.