Schalke: Ex-Manager Heidel erleidet Schlaganfall im Urlaub

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Ex-S04-Sportvorstand Christian Heidel. Foto: Ina Fassbender/dpa

Christian Heidel hat in seinem Türkei-Urlaub einen Schlaganfall erlitten. Der frühere S04-Manager hatte offenbar Glück im Unglück. Hier mehr erfahren.

Christian Heidel (56) hat im Türkei-Urlaub einen Schlaganfall erlitten. Dem ehemaligen Sportvorstand von Schalke 04 geht es den Umständen entsprechend gut.

  • Der frühere Schalke-Manager Christian Heidel hat im Urlaub einen Schlaganfall erlitten.
  • Clemens Tönnies schickte umgehend seinen Privatjet mit einem Mainzer Arzt in die Türkei.
  • Alexander Jobst hat sich zum Vorfall geäußert.

Vor einer Woche hat der frühere S04-Sportvorstand Heidel, der vom Welttrainer Jürgen Klopp schwärmt, am Strand seines Hotels im türkischen Belek einen Schlaganfall erlitten. Die Bild hatte zuerst darüber berichtet.

Wie seine Lebensgefährtin Stefanie Buchholz (36) im Gespräch mit Bild erklärt, habe der frühere Mainzer wohl viel Glück im Unglück gehabt. Auch aufgrund der guten Erstversorgung habe er keine Lähmungserscheinungen oder Sprachschwierigkeiten. Einzig das Sehen sei noch nicht ohne Einschränkungen möglich.

Tönnies schickt Heidel seinen Privatjet mit Spezialisten an Bord

Mittlerweile befindet sich der 56-Jährige wieder in Mainz. Clemens Tönnies (63), der Heidel zuletzt noch scharf angriff, schickte seinen Privatjet mit einem Professor der Uni-Klinik Mainz in die Türkei.

"Clemens hat keinen Moment gezögert, wir sind ihm unendlich dankbar", so Buchholz gegenüber Bild. Tönnies habe Heidel, mit dem er sich jüngst im verbalen Schlagabtausch befand, zudem bereits im Krankenhaus besucht.

Genesungswünsche von Ex-Verein Schalke

Auch Schalke 04 hat sich zum Vorfall geäußert. "Wir - und ich bin mir sicher, alle Schalker - drücken Christian in dieser schweren Zeit die Daumen und hoffen, dass er schnell wieder auf die Beine kommt", so Marketing- und Kommunikationsvorstand Alexander Jobst (45) in einem Statement auf der Vereinsseite.

Darüber hinaus hat sich Jobst telefonisch bei Christian Heidel, der Details zum Transfer von Suat Serdar preisgab, gemeldet und seinem früheren Kollegen im Vorstand Genesungswünsche übermittelt. Laut Bild soll in den nächsten Tagen entschieden werden, wie lange Heidel noch im Mainzer Universitätsklinikum bleiben muss und ob anschließend eine Reha notwendig ist.

Sein Nachfolger, Jochen Schneider (48), versucht derweil das wohl größte Talent der Königsblauen zu halten. Diese Mega-Offerte hat Alexander Nübel (22) von Schalke vorliegen.