Schalke 04: Wie David Wagner Amine Harit in die Spur bekommen hat

Amine Harit (l.) bejubelt seinen Treffer im Spiel SC Paderborn gegen Schalke 04. Foto: Friso Gentsch/dpa
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Amine Harit (l.) bejubelt seinen Treffer im Spiel SC Paderborn gegen Schalke 04. Foto: Friso Gentsch/dpa

Amine Harit glänzt in der noch jungen Saison bei Schalke. Auch, weil David Wagner früh ein klärendes Gespräch mit ihm führte. Hier die Infos.

Amine Harit (22) hat auf Schalke von David Wagner (47) eine neue Chance bekommen. Die nutzt der marokkanische Nationalspieler bislang eindrucksvoll.

Schalke 04: Harit ein "gefühlter Neuzugang"

S04-Trainer David Wagner, der Schalke für den Auftritt gegen Mainz stark kritisierte, wird nicht müde zu betonen, dass es sich bei Stürmer Mark Uth (28) um einen "gefühlten Neuzugang" handelt. Nach den ersten Spielen der neuen Saison lässt sich das gleiche auch über Harit, der wohl keine Ausstiegsklausel bei Schalke besitzt, behaupten.

Besonders eindrucksvoll präsentierte der Mittelfeld-Mann seine starke Form beim 5:1-Auswärtserfolg über den SC Paderborn. Überragende Zahlen liefert Harit in der noch jungen Saison bei Schalke.

Harit beim S04 eigentlich aussortiert - bis David Wagner kam

Dabei galt der 22-Jährige nach der katastrophalen Vorsaison eigentlich schon als aussortiert. Ein Gespräch mit David Wagner veränderte die Situation von Harit, der laut David Wagner bestimmte Schwächen hat, jedoch.

"Ich habe ihm damals meine Wahrnehmung geschildert, er mir seine. Wir kamen zu dem Schluss: Wir gehen es gemeinsam an", beschreibt der neue Schalke-Coach das Treffen gegenüber Sport Bild (Printausgabe vom 18. September).

David Wagner garantiert volle Unterstützung von Schalke

Der gemeinsame Weg scheint Harit tatsächlich zurück zu alter Form zu führen. Auch, weil es abseits des Platzes ruhiger um den jungen Familienvater geworden ist. Die Zeiten nächtlicher Casino-Besuche scheinen vorbei zu sein.

Und auch auf dem Platz hängt sich der 22-Jährige voll rein. Für die beim Trainer hohe Priorität genießende Arbeit gegen den Ball, ist sich der gebürtige Franzose nicht zu schade. Auch wenn das, wie David Wagner betont, natürlich "anders aussieht als bei einem Abwehrspieler wie Matija Nastasic."

Was David Wagner außerdem imponiert: "Er hat die Schuld nicht bei sich gesucht. Er sagte: 'Es sind Dinge passiert, für die ich nicht stehen will. Ich werde es allen zeigen.'" Man darf gespannt sein, zu welchen Leistungen der gemeinsame Weg von Harit und seinem Trainer in der Zukunft noch führen wird.