"Es war ein unbeschreibliches Gefühl" - So haben Serdar und Rudy ihren ersten Derbysieg erlebt

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Huub Stevens umarmt Suat Serdar nach Schlusspfiff. Foto: Friso Gentsch/dpa

Für Suat Serdar und Sebastian Rudy war es der erste Derbysieg als Spieler von Schalke 04. Die Freude war beiden nach dem Spiel anzusehen.

Im Hinspiel mussten sich die Neuzugänge Suat Serdar und Sebastian Rudy dem BVB noch mit 1:2 geschlagen geben. Am Samstag konnten beide ihren ersten Derbysieg (4:2) als Spieler von Schalke 04 feiern.

Suat Serdar stand beim Spiel gegen Borussia Dortmund besonders im Fokus. Sowohl Marco Reus als auch Marius Wolf sahen nach einem brutalen Foul am Schalker Mittelfeldmann die Rote Karte.

Der Neuzugang vom FSV Mainz 05 hatte Glück, dass er sich in beiden Situationen scheinbar nicht schwerer verletzte. "Ich habe leichte Schmerzen, wir müssen das mal abwarten", sagte Serdar nach Abpfiff in der Mixed Zone.

Serdar und Rudy bedanken sich bei den Fans

Auf die Freude über den Derbysieg hatte die leicht schmerzende Achillessehne ohnehin keinen Einfluss. "Das war das erste Mal, dass ich richtig mit den Fans feiern konnte. Wie sie uns von der ersten Minute an unterstützt haben, war ein unbeschreibliches Gefühl", so der 22-Jährige weiter.

Auch für den Münchener Neuzugang Sebastian Rudy, auf den Schalke im "Angst-Stadion" in Sinsheim trifft, war es der erste Sieg in einem Revierderby. Entsprechend sah man ihm die Freude nach der Partie in den Katakomben des Signal-Iduna-Parks an.

"Dass wir hier so gewinnen, hätte glaube ich niemand gedacht. Umso schöner ist es, dass wir es allen ein Stück weit beweisen konnten", freute sich der 29-Jährige.

Sebastian Rudy wurde gegen den BVB in der 67. Minute für den Doppeltorschützen Daniel Caligiuri eingewechselt. Seine Ballsicherheit tat den Schalkern in Überzahl sichtlich gut.

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Vorzeitige Gratulationen zum Klassenerhalt wollten Suat Serdar, der nach dessen DFB-Nominierung von Türkei-Trainer Senol Günes (67) kritisiert wird und Sebastian Rudy nach der Partie aber nicht annehmen. Ohnehin wolle man, unabhängig von der Konkurrenz, in den letzten Spielen Vollgas geben.

"Wir sind den Fans etwas schuldig und wollen die letzten Spiele gewinnen", betonte Serdar nach dem Derby.