"Gut für mich" - McKennie freut sich auf Wagner

Weston McKennie vom FC Schalke 04. Foto: dpa
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Weston McKennie vom FC Schalke 04. Foto: dpa

Nach einer insgesamt enttäuschenden zweiten Saison auf Schalke zieht Weston McKennie Bilanz und spricht über den neuen S04-Trainer David Wagner.

Nach einer insgesamt enttäuschenden zweiten Saison auf Schalke zieht Weston McKennie (20) Bilanz und spricht über den neuen S04-Trainer David Wagner (47).

  • McKennie will aus der abgelaufenen Saison lernen.
  • Er will dafür sorgen, dass die nächste Spielzeit für den S04 besser läuft.
  • Auf den neuen Schalker Trainer freut sich McKennie bereits.

"Es war sicherlich nicht die Saison, die wir uns gewünscht haben", gab der US-Amerikaner zu. Selbst das Ende der Spielzeit sei laut Weston McKennie, der beim FC Schalke 04 Matija Nastasic nicht gänzlich ersetzen kann, nicht zufriedenstellend gewesen.

McKennie wollte die Saison mit einem Sieg beenden

Denn McKennie, der eine Kampfansage Richtung Schalke schickte, hätte sich gerne mit einem Sieg von den eigenen Fans verabschiedet. Das gelang beim torlosen Unentschieden gegen Stuttgart allerdings nicht.

"Immerhin haben wir unser Ziel erreicht, nicht abzusteigen und es nicht auf das letzte Spiel ankommen zu lassen", erklärt McKennie, der die USA ins Finale vom Gold Cup geführt hat, gegenüber dem amerikanischen Medium StarsandStripes.

Eine Saison aus der man lernen kann

So sei es eine Saison gewesen, aus der man lernen könne. Man wolle den Klub schließlich nicht noch einmal in eine solche Situation bringen. Die Statistik zeigt: das scheint man zu schaffen auf Schalke.

Dafür soll auch der neue Trainer sorgen. Seit mittlerweile einem Monat steht fest, dass David Wagner das Amt auf Schalke übernehmen wird.

McKennie ekundigte sich bereits nach Wagner

McKennie, der aktuell bei der Nationalmannschaft weilt und dort eine deutliche Niederlage im Test gegen Venezuela hinnehmen musste, fragte seinen Landsmann Danny Williams bereits nach dem neuen S04-Trainer. Williams spielte in Huddersfield unter Wagner, der nach dem Test in Wattenscheid ein erstes Fazit zog.

"Er hat mir gesagt, dass Wagner ein typisch deutscher Trainer ist. Er mag es, hart zu arbeiten, er mag Pressing, diesen Stil", so McKennie, der jüngst von Norbert Elgert für seine makellose Einstellung gelobt wurde. McKennie und Wagner - das könnte funktionieren. Beim Test gegen Norwich fehlte Schalke noch Stabilität, wie Wagner attestierte.

Weiter erklärt er: "Ich freue mich schon darauf, mit ihm zu arbeiten. Und es ist schön, dass er auch eine amerikanische Seite hat. Das ist gut für mich." Wagners Vater ist ebenfalls Amerikaner. Wagner dürfte es auch freuen, dass McKennie mit den USA 6:0 gegen Kuba gewann und sogar einen Rekord aufstellte.

David Wagner und Weston McKennie, der mit den USA einen Rekordsieg beim Gold Cup feierte, könnten also gut zueinander passen. Erst einmal will sich der US-Boy allerdings auf den anstehenden Gold Cup konzentrieren. Zum Trainingslager in Mittersill war er aber rechtzeitig wieder bei der Mannschaft.