Frage der Zeit

Schalke winkt Ablösesumme: Rouven Schröder vor Unterschrift bei neuem Klub

Schalke 04 kann jeden Cent gebrauchen. Ex-Sportdirektor Rouven Schröder könnte dem S04 einen Geldsegen bescheren.

Gelsenkirchen – Als Rouven Schröder Ende Oktober 2022 als Sportdirektor bei Schalke 04 hinschmiss, wirkte es so, als würde der Kapitän das sinkende Schiff verlassen. Der direkte Wiederaufstieg war zuvorderst das Werk des 47-Jährigen. Der Klassenerhalt im Folgejahr hätte sein Husarenstück werden können.

Ex-Schalke-Sportdirektor Rouven Schröder vor Unterschrift bei RB Leipzig

Doch aus persönlichen Gründen zog Schröder die Reißleine. Es dauerte nicht lange, da kursierten bereits erste Gerüchte um einen neuen Job für den Ex-S04-Sportdirektor – schnell fiel der Name RB Leipzig. Was schon damals naheliegend schien, wird jetzt offenbar ganz konkret.

Wie der MDR berichtet, sei es nur noch eine „Frage der Zeit“, bis Schröder bei den Sachsen als Sportdirektor anheuert. RB-Sportchef Max Eberl ist nicht nur erklärtermaßen ein Fan des früheren Mainzers und empfahl Schröder seinerzeit sogar als seinen eigenen Nachfolger bei Borussia Mönchengladbach.

In der Führungsriege der Leipziger werde nach den Abgängen des Technischen Direktors Christopher Vivell (FC Chelsea) und des Kaufmännischen Leiters Sport, Florian Scholz, zudem Verstärkung benötigt. Heißester Kandidat soll Schröder sein.

Schalke winkt Ablösesumme für Rouven Schröder: RB Leipzig muss für neuen Sportdirektor zahlen

Mit dem gebürtigen Arnsberger kokettierte RB Leipzig bereits 2019, entschied sich aber letztlich für Markus Krösche. Im zweiten Anlauf scheint es nun aber zu einer Zusammenarbeit zu kommen.

Dafür muss Max Eberl allerdings das üblicherweise gut gefüllte Leipziger Sparschwein öffnen. Denn der Vertrag von Schröder bei Schalke 04 ruht lediglich. Darauf hatten sich der Schalker Aufstiegsarchitekt und dessen Vorgesetzter Peter Knäbel im vergangenen Jahr geeinigt.

Ex-S04-Sportdirektor steht offenbar kurz vor einer Einigung mit RB Leipzig.

Bedeutet: Bevor Schröder bei RB Leipzig einsteigen darf, muss der Champions-League-Achtelfinalist eine Ablösesumme an den S04 bezahlen. Wie hoch diese ausfallen könnte, geht aus dem MDR-Bericht nicht hervor. Die Gelsenkirchener dürften sich über die Zahlung aber in jedem Fall freuen.

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