Viele Aufreger bei S04-Niederlage

Medienschelte von Köln-Trainer Baumgart wegen Schalke-Star: „Hört auf damit“

Das Spiel zwischen dem 1. FC Köln und Schalke 04 lieferte reichlich Gesprächsstoff. Ein Thema erstickte FC-Trainer Steffen Baumgart bereits im Keim.

Köln/Gelsenkirchen – Beim FC Schalke 04 ist man noch immer aufgewühlt ob der Ereignisse vom ersten Bundesliga-Spieltag. Nach dem 1:3 beim 1. FC Köln herrschte beim S04 VAR-Frust.

VereinFC Schalke 04
ArenaVeltins Arena
Cheftrainer Frank Kramer
Gründung4. Mai 1904, Gelsenkirchen

Medienschelte von Köln-Trainer Baumgart wegen Schalke-Star: „Hört auf damit“

Gleich dreimal entschied das Schiedsrichtergespann um Robert Schröder nach Ansicht der Videobilder gegen den FC Schalke 04. Zum Unmut von S04-Sportdirektor Rouven Schröder (46).

„Wir sind benachteiligt worden“, wütete der 46-Jährige nach Spielende sichtlich angefressen in die DAZN-Mikrofone.

Schalke-Star Rodrigo Zalazar sorgt für Jubel-Aufreger gegen Köln

Den ersten Aufreger gab es bereits in der zehnten Spielminute, als Schalke-Star Rodrigo Zalazar (22) den Ball unhaltbar per Gewaltschuss in den Giebel der Rheinländer beförderte. Sichtlich euphorisiert setzte der Uruguayer danach zum provokanten Jubellauf in Richtung Kölner Fans an.

Doch die Freude währte nicht lange. Nach Eingriff der Video-Assistenten wurde der Treffer des 22-Jährigen aufgrund einer Abseitsstellung von Teamkollege Maya Yoshida annulliert. Doch der Torjubel des Offensivspielers sollte nach Spielende noch einmal zum Thema werden.

Schalke-Star Rodrigo Zalazar (l.) bejubelt seinen vermeintlichen Treffer gegen den 1. FC Köln ausgelassen.

Schalke-Star Zalazar jubelt provokant: Steffen Baumgart appelliert an Medien

Bei der Frage, ob der provokante Jubel von Schalke-Star Rodrigo Zalazar unnötig gewesen sei, grätsche Köln-Trainer Steffen Baumgart dazwischen und konterte mit einer Medienschelte: „Hört auf, auf solche Sachen zu achten. Da müssen wir keine Geschichte draus machen.“

„Wir müssen nicht über so einen Scheiß schreiben. Lasst ihn jubeln, das ist Fußball“, stellt der 50-Jährige unmissverständlich klar und erstickte das Thema damit im Keim.

Trainer-Kollege Frank Kramer begründete den Jubel seines Schützlings zuvor wie folgt: „Er war euphorisiert und emotional. Da macht man schon mal Dinge, die man hinterher anders machen würde. Ich habe es aber nicht gesehen, ich habe selbst gejubelt.“ Auch ohne den vermeintlichen Aufreger lieferte das Spiel zwischen dem 1. FC Köln und dem FC Schalke 04 genügend Gesprächsbedarf.

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