Bitteres Derby-Erlebnis

Schalke im Pech: Nur ein Verein traf öfter Latte oder Pfosten

Schalke im Pech: Bereits sechs Mal landete der Ball in dieser Saison am Aluminium
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Schalke im Pech: Bereits sechs Mal landete der Ball in dieser Saison am Aluminium

Bereits sechs mal traf der FC Schalke in dieser Bundesligasaison bereits Latte oder Pfosten. Nur der FC Bayern ist noch mehr vom Pech verfolgt. 

  • Die Schalker trafen schon sechs mal Aluminiun.
  • Besonders bitter lief es ausgerechnet im Revierderby.
  • Schalke könnte noch besser dastehen als eh schon in der Tabelle.

Platz 2 für Schalke bei den Aluminiumtreffern in der Bundesliga 

Für den FC Schalke läuft die Saison bisher durchaus rund. Trotz der Niederlage am vergangenen Samstag in Leverkusen belegen die Schalker aktuell Platz 4 in der Tabelle, punktgleich mit dem SC Freiburg, 6 Punkte hinter Spitzenreiter Gladbach. Sogar noch höher stehen die Schalker in einer anderen Statistik.

Die allerdings ist eher unrühmlich, denn sie erfasst die Latten- und Pfostentreffer der Bundesligisten in dieser Saison. Demnach knallten die Schalker das runde Leder bereits sechs Mal an das Aluminium des gegnerischen Gehäuses. Das bringt der Mannschaft von David Wagner (48) Platz 2 ein. Der Abstand zu Platz 1 allerdings ist deutlich: Dort steht der FC Bayern mit bereits 11 Aluminiumtreffer.

Ausgerechnet im Derby: Einmal Latte und einmal Pfosten für den FC Schalke

Zwei Treffer ans Aluminium dürften den Fans des FC Schalke 04 besonders schmerzlich in Erinnerung geblieben sein. Ausgerechnet im 177. Revierderby gegen Borussia Dortmund. Ein Kopfball an die Latte von Salif Sané (29) und ein Schuss an den Pfosten von Suat Serdar (22) verhinderten, dass Schalke sich für ein gutes Derby belohnte. Das Spiel endete 0:0.

Ebenfalls bitter: Der Kopfball an den Pfosten von Guido Burgstaller (30) kurz vor Schluss gegen den 1. FC Köln. Es wäre das 2:0 gewesen. So glich Köln in der Nachspielzeit aus, Schalke verpasste den Sprung an die Tabellenspitze. Ein weiteres unglückliches Kapitel für Guido Burgstaller, der beim FC Schalke einen schweren Stand hat.

Etwas genauer gezielt und Schalke stünde noch besser da 

Es wäre also noch einiges mehr möglich gewesen für den FC Schalke 04 (hier geht es zur Einzelkritik und den Noten gegen Eintracht Frankfurt) in dieser Saison. Mehr als die starke Hinrunde bisher ohnehin schon gebracht hat. Ein Derbysieg und eine (zumindest vorzeitige) Tabellenführung wären drin gewesen, wenn der Ball ein paar Zentimeter weiter rechts, links oder unten platziert gewesen wäre.

In der Statistik der meisten Aluminiumtreffer in der Bundesliga belegt Schalke mit sechs Treffer den zweiten Platz übrigens gleichzeitig mit Tabellenführer Borussia Mönchengladbach. Am wenigsten Pech hatten bisher Düsseldorf und Mainz mit bisher nur einem Treffer an den Pfosten oder die Latte.