Früherer S04-Profi degradiert

Karriere-Tiefpunkt für Ex-Schalker Max Meyer: Crystal Palace trifft heftige Entscheidung

Max Meyer galt beim FC Schalke 04 als vielversprechendes Talent. Jetzt steht er bei Crystal Palace auf dem Abstellgleis. Auch ein Transfer ist möglich.

London – Mit gerade einmal 18 Jahren feierte Max Meyer (25) sein Debüt in der deutschen Nationalmannschaft. Der einstige Mittelfeldspieler des FC Schalke 04 galt als eines der größten Talente des Landes.

SpielerMax Meyer
Geboren18. September 1995 (25 Jahre)
VereinCrystal Palace
PositionMittelfeld

Schalke 04: Ex-Profi Max Meyer bei Crystal Palace in die zweite Mannschaft abgeschoben

Inzwischen ist seine Karriere merklich ins Stocken geraten. Max Meyer, dem Berater Roger Witmann (60) einst das Potenzial attestierte, ein „internationaler Klassespieler“ zu werden, spielt bei seinem aktuellen Verein Crystal Palace nur noch in der zweiten Mannschaft.

Am Freitag (4. Dezember) stand er bei der 2:5-Niederlage gegen die Zweitvertretung des FC Fulham 84 Minuten lang auf dem Platz. In der Premier League 2, wo die U23-Mannschaften der englischen Vereine antreten.

Max Meyer (ehemals Schalke 04): Stetiger Rückschritt nach dem Transfer zu Crystal Palace

Bei der ersten Mannschaft von Trainer Roy Hodgson (73) kam der gebürtige Oberhausener in der aktuellen Spielzeit noch nicht eine Minute lang zum Einsatz. Es ist eine Entwicklung, die sich angedeutet hat.

Unmittelbar nach seinem ablösefreien Wechsel im Sommer 2018 war Ex-Schalke-Star Max Meyer in London noch Stammspieler. In der ersten Saison bei Crystal Palace kam er immerhin zu 29 Einsätzen, in der Folgesaison waren es derer 17, inzwischen ist er bei null angekommen.

Max Meyer (l.) im Zweikampf mit Pierre-Emerick Aubameyang (r.).

Max Meyer wohl ohne Zukunft bei Crystal Palace: Vertrag läuft im Sommer aus

Dabei wollte Max Meyer in der Premier League so richtig durchstarten. Beim FC Schalke 04 hatte er sich damals nicht ausreichend wertgeschätzt gefühlt, im Streit verließ er seinen Jugendverein. Auch, weil es mit dem damaligen Manager Christian Heidel (57) unüberbrückbare Differenzen über das Gehalt bei einem etwaigen neuen Vertrag gab.

Nun scheint sich die Zeit von Max Meyer auch in England dem Ende zuzuneigen, wie auch WA.de berichtet. Bis Sommer 2021 steht er dort noch unter Vertrag. Gerüchte über einen Transfer kursieren allerdings schon seit längerer Zeit.

Schalke 04: Wechsel von Ex-Star Max Meyer nicht mehr ausgeschlossen

Im März hatte das gewöhnlich gut informierte Portal The Athletic berichtet, der Premier-League-Klub würde „höchstwahrscheinlich“ die Freigabe für einen Wechsel erteilen. Max Meyer selbst betonte im Juni im ZDF-Interview, ein Transfer sei „momentan noch kein Thema“. Er fühle sich in London wohl.

Nun aber, nach der Degradierung in die zweite Mannschaft, könnte sich die Sachlage geändert haben. Ein Abgang schon im Winter scheint nicht mehr ausgeschlossen.

Max Meyer: Rückkehr zu Schalke 04 unwahrscheinlich

Wo die Zukunft von Max Meyer liegt, ist derzeit noch nicht bekannt. Der Ex-Schalke-Star versuchte Anfang dieses Jahres im Gespräch mit Sport1, die Wogen mit seinem Jugendverein zu glätten. Damals sagte er: „Ich schaue mir nach wie vor sehr gerne die Spiele von Schalke an und drücke dem Verein die Daumen, dass man erfolgreich ist. Ich hege keinen Groll gegen S04“.

Max Meyer: Vater lästert in kuriosem Video über den FC Schalke 04

Eine Rückkehr ist aber dennoch ausgesprochen unwahrscheinlich. Zuletzt war gar sein Vater mit dem S04 aneinandergeraten. Er hatte ein Video auf Instagram gepostet, in welchem er offenbar mit einem Sportwagen durch Gelsenkirchen fuhr und prahlte:

„Besser geht nicht, Männer. Durch die verbotene Stadt. Gelsenkirchen. Ab zum Steuerberater. Schön mit dem bezahlten Lambo vom Pleiteklub. Herrlich.“ Später distanzierten sich sowohl Meyer Junior als auch Meyer Senior von dem Inhalt des Videos.

Der Ex-Schalke-Profi ließ anschließend vermelden: „Das passt nicht in meine Welt, das passt nicht in diese Zeit, das passt in gar keine Zeit. Ich habe Schalke 04 sehr, sehr viel zu verdanken und distanziere mich entschieden von der Art und dem Inhalt dieses Videos“.

Rubriklistenbild: © Glyn Kirk/AFP

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