Trotz schlechter Tabellenposition

Schalke-Leader denkt nicht an den Abstieg: „Mache mir gar keine Sorgen“

Für Schalke 04 sieht der Blick auf die Tabelle alles andere als rosig aus. Letzter Platz nach 13 Spielen. Ein Star will aber nichts vom Abstieg hören.

Gelsenkirchen – Schon vor Beginn der Saison hat der FC Schalke 04 kleine Brötchen gebacken. Anstatt von ambitionierten Zielen zu sprechen, war die Marschroute schon im Vorhinein klar: Klassenerhalt. Die Realität zeigt jetzt, die kleinen Brötchen waren angemessen. Nach 13 Spieltagen blicken die Königsblauen auf den letzten Tabellenplatz mit nur sechs Punkten und einem Sieg auf dem Konto.

Schalke-Leader denkt nicht an Abstieg: „Mache mir gar keine Sorgen“

Auf den Relegationsplatz fehlen aktuell (Stand 7. November) fünf Punkte. Auch gegen Mitaufsteiger Werder Bremen konnte Schalke 04 nichts holen – mit einem 1:2 fuhren die „Knappen“ eine erneute Niederlage ein. Dass jetzt erste Mutmaßungen eines drohenden Abstiegs aufkommen, ist nachvollziehbar. Ein S04-Star will davon nichts wissen.

Dominick Drexler lief in zehn Spielen auf und belegt mit zwei erzielten und drei vorbereiteten Toren nach Marius Bülter Platz zwei der königsblauen Torjägerliste. Er sieht den FC Schalke 04 nicht wieder in der Zweiten Liga.

Schalke 04 arbeitet gegen den Abstieg: Dominick Drexler setzt auf lange Winterpause

„Nach dem 0:2 hatten wir zu wenig Zeit, um das Spiel noch zu drehen. Die Chancen waren da, um das Spiel zu gewinnen. Es tut weh, wenn man sich nicht belohnt“, erklärte er nach der Pleite gegen Werder Bremen bei Sky.

Er reagierte gar etwas optimistisch: „Man hat gesehen, dass vieles besser funktioniert hat. Wir hatten viele Torchancen und müssen hier nicht als Verlierer vom Platz gehen. Wir müssen einmal so ein Spiel gewinnen, um mehr Sicherheit zu bekommen. Dafür haben wir am Mittwoch die nächste Chance.“

Schalke-Spieler bleibt optimistisch: „Keiner steckt den Kopf in den Sand“

Diesen Optimismus überträgt Schalke-Profi Drexler auch auf die aufkommende Abstiegs-Debatte: „Ich mache mir gar keine Sorgen“, stellt er klar. Er arbeite mit der Mannschaft hart daran, „den Bock umzustoßen“.

Dennoch ist er sich der brisanten Tabellenlage bewusst. „Es ist eine schwierige Situation, wir haben aber auch eine lange Winterpause. Wenn wir in der Rückrunde eine gute Serie starten, ist alles drin. Keiner steckt den Kopf in den Sand.“

Dominick Drexler (l.) ist optimistisch was den Klassenerhalt des FC Schalke 04 angeht.

Noch optimistischer gibt sich Schalke-Boss Bernd Schröder, der den S04 perspektivisch wieder auf internationalen Bühne sieht. Dafür muss aber erstmal die Mission Klassenerhalt gelingen.

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