Fährmann: „Alle stehen zu 100 Prozent hinter dem Trainer“

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Ralf Fährmann stellte sich nach der Schalke-Niederlage gegen Bayer Leverkusen vor den Trainer Domenico Tedesco. Foto: Ina Fassbender/dpa

Schalke steckt tief in der Krise. Gegen Leverkusen patzte auch Kapitän und Torwart Ralf Fährmann. Nach dem Spiel stellte er sich. Jetzt mehr erfahren.

Der FC Schalke 04 steckt immer tiefer in der Krise. Nach dem 16. Spieltag steht der S04 nur noch einen Punkt vor dem Relegationsplatz. Bei der 1:2-Niederlage gegen Bayer Leverkusen erwischte auch Kapitän und Torwart Ralf Fährmann einen schlechten Tag. Nach der Partie entschuldigte Fährmann sich bei den Fans und stellte sich vor Trainer Domenico Tedesco.

„Alle. Alle.“ Die Antwort von Ralf Fährmann war zunächst kurz, aber präzise.

Nach der neunten Niederlage im 16. Spiel kam die Frage auf, ob das Team noch hinter Trainer Domenico Tedesco stehe. „Ja“, sagte Fährmann und führte seine anschließende Antwort weiter aus.

„Vom Zeugwart über den Koch und die Torhüter bis hin zu jedem Spieler. Alle stehen hinter dem Trainer.“

Ralf Fährmann

Der Schlussmann trug selbst mit dazu bei, dass Schalke erneut verlor. Beim ersten Gegentor war der Schuss wahrscheinlich noch zu wuchtig. Den zweiten Gegentreffer hätte Fährmann aber verhindern können.

Fährmann versteht den Fan-Frust und entschuldigt sich

„Das war nicht gut von mir gelöst. Mir tut es wahnsinnig leid und der Fehler ist nicht zu entschuldigen“, ging der Kapitän mit sich selbst hart ins Gericht.

Seine Enttäuschung war ihm dabei ins Gesicht geschrieben. Zudem war die Stimme sehr leise.

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„Alle hatten einen anderen Heimspiel-Abschluss für 2018 verdient. Angefangen bei den Bergmännern über alle anderen Fans bis hin zur Mannschaft“, so Fährmann.

Der hat Verständnis dafür, dass die Stimmung auf den Rängen aufgeheizt ist. „Die Fans reagieren zu Recht so. Ich versteh den Frust der Fans. Wir sind ein Verein mit anderen Ansprüchen und werden von ihnen immer unterstützt. Egal, ob zu Hause oder auswärts. Daher kann ich mich nur entschuldigen.“

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Die Antwort vom Schalke-Kapitän, wo die Mannschaft ansetzen müsse, ließ tief blicken.

„Wenn ich ehrlich bin, bin ich wahnsinnig froh, wenn Pause ist. Die Hinrunde war zum Vergessen. Dahinter sollten wir einen fetten Haken setzen und 2019 neu anfangen. Im Moment sind wir in einem Negativstrudel und uns gelingt nichts Glückliches oder Entscheidendes."