Ex-Schalke-Profi

Benedikt Höwedes über Moskau und Russland: "Hat einen total großen Charme"

Ex-Schalke-Profi Benedikt Höwedes (31) sprach in einem Interview über sein Leben in der russischen Hauptstadt Moskau. Und gab persönliche Einblicke.

  • Benedikt Höwedes beschreibt die Menschen in Russland als „warmherzig, offen und hilfsbereit“.
  • Der ehemalige Schalke-Verteidiger spielt seit Sommer 2018 für Lokomotive Moskau.
  • Musikalisch gefallen ihm unter anderem "The XX" oder Bob Marley.

Benedikt Höwedes über Moskau: „Das ist das komplette Gegenteil zu Gelsenkirchen“

Seit Sommer 2018 spielt Benedikt Höwedes für den russischen Erstligisten Lokomotive Moskau. Nach etwas mehr als einem Jahr hat der ehemalige Schalke-Abwehrchef schon einen guten Eindruck von der russischen Metropole gewonnen. „Moskau ist riesengroß, du steckst eigentlich Tag und Nacht immer im Stau. Das ist das komplette Gegenteil zu Gelsenkirchen“, sagte er bei ''Meine 11'' auf Sky Sport News HD.

Dabei gab der 31-Jährige an, dass er zunächst mit den neuen Gegebenheiten zu kämpfen hatte. Neben der unterschiedlichen Kultur habe es immer wieder Dinge im Alltag gegeben, an die er sich erst hätte gewöhnen müssen. „Irgendwann muss man sich dem ganzen einfach hingeben und es akzeptieren, weil man es eh nicht ändern kann und dann geht es eigentlich ganz gut“.

Benedikt Höwedes: Menschen in Russland sind „warmherzig, offen und hilfsbereit“

Mittlerweile sei ihm Moskau „schon ziemlich ans Herz gewachsen.“ Die russische Hauptstadt und Russland im Allgemeinen hätten „einen total großen Charme“, so Benedikt Höwedes.

Gleiches gelte im Übrigen für die Bevölkerung. „Auch wenn die Russen oft eher grummelig rüberkommen - ähnlich wie die Deutschen – haben sie doch ein warmes Herz.“ Im direkten Gespräch seien die Menschen „warmherzig, offen und hilfsbereit.“ Der Innenverteidiger empfiehlt, „sich selbst vor Ort einen Eindruck zu verschaffen, um Vorurteile zu besiegen.“

„The xx“ und Bon Marley gehören zu Benedikt Höwedes' Lieblingsmusikern

Zwei Dinge bereiten Benedikt Höwedes allerdings nach wie vor Probleme. Einerseits wäre da das Wetter. Während der Sommer „wirklich super schön ist“, sei es „im Winter allerdings saukalt.“ Darüber hinaus fehle dem Abwehrspieler seine Familie. Dass er sein Kind nicht aufwachsen sehen kann, mache ihm Sorgen.

Das Fehlen der Familie sei auch einer der Gründe, warum der Fußballprofi manchmal schlechte Laune habe. In solchen Situationen helfe ihm dann Musik. Er höre insbesondere den Song „Intro“ der englischen Indie-Pop-Rock-Band „The XX“. Die Musik „kann man immer gut hören, wenn man abschalten möchte.“ Auch „Little birds“ von Bob Marley verschaffe dem gebürtigen Halterner „immer direkt gute Laune.“

Das ist die musikalische Lieblings-Elf von Benedikt Höwedes 

Zu seiner Elf der Lieblingssongs gehören außerdem: 

  • „Jamie XX - Loud places“, 
  • „Foo Fighters – Everlong“, 
  • „Incubus – Drive“, 
  • „Oasis – Wonderwall“, 
  • „Beatsteaks - I dont’t care as long as you sing“, 
  • „AnnenMayKantereit - Nur wegen dir“, 
  • „Beginner – Füchse“
  • „The whitest boy alive – Burning“

Rubriklistenbild: © dpa