So erklärt Max Meyer seinen Wechsel zu Crystal Palace

Der ehemalige Schalke-Spieler Max Meyer (l.) für Crystal Palace am Ball. Foto: Adam Davy/PA Wire/dpa
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Der ehemalige Schalke-Spieler Max Meyer (l.) für Crystal Palace am Ball. Foto: Adam Davy/PA Wire/dpa

Max Meyer und sein ablösefreier Abgang sorgten bei Schalke für viel Wirbel. Nun hat er seinen Wechsel zu Crystal Palace in die Premier League erklärt.

Der ablösefreie Abgang von Max Meyer war einer der Aufreger in der vergangenen Sommerpause. Nun hat der Mittelfeldspieler erklärt, wie er bei Crystal Palace in der Premier League gelandet ist.

"Es ist alles ganz schnell gegangen", verriet Meyer nun in einem Interview auf dem hauseigenen YouTube-Kanal von Crystal Palace. Nur wenige Tage lagen zwischen dem ersten Kontakt und der Vertragsunterschrift.

"Mein Agent hat mir gesagt, dass Crystal Palace Interesse hat", so der 23-Jährige. "Dann bin ich nach London geflogen und habe den Manager getroffen. Drei Tage später habe ich unterschrieben."

Nach anfänglichen Startschwierigkeiten kommt MaxMeyer, der mittlerweile bei Crystal Palace Frust schiebt, bei den Eagles mittlerweile regelmäßig zum Einsatz, wenn auch nicht immer von Beginn an. Zwei Tore und drei Vorlagen steuerte er in 29 Partien für die Londoner bei.

Doch jetzt scheint Meyer auch in seiner zweiten Saison nicht zum Stammpersonal bei Crystal Palace zu gehören.

Meyer hatte zunächst Startschwierigkeiten

Zu seinen Anpassungsproblemen sagt der 23-Jährige: "Es war schwierig für mich. Ich habe mein Zuhause und den Klub, für den ich neun Jahre gespielt habe, verlassen."

Auch mit der Sprache habe es zunächst etwas gehapert. Doch mittlerweile fühle sich Meyer gut bei seinem neuen Klub: "Ich mag London und ich mag den Verein."

Angesprochen auf die Unterschiede zwischen der Premier League und der Bundesliga sagt der Mittelfeldspieler: "Der Fußball ist schneller hier."

Alle Mannschaften würden stets versuchen, nach vorne zu spielen, "egal ob man vorne oder hinten liegt. Das ist gut für mein Spiel."

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Meyers Abgang vom FC Schalke 04 im Sommer 2018 war alles andere als geräuschlos verlaufen. Teilweise hatte es eine regelrechte Schlammschlacht gegeben.

Vertragsverhandlungen zwischen Heidel und dem Berater von Meyer, Roger Wittmann, waren ab 2017 krachend gescheitert. Der Vertrag des Spielers lief im Sommer 2018 aus.

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Im weiteren Verlauf gab es von Meyer sogar Mobbing-Vorwürfe gegen den Verein. Auch Roger Wittmann sorgte für Aufsehen, weil er seinen Spieler, der zu diesem Zeitpunkt auf Schalke kaum noch zum Zuge kam, als "weltklasse" bezeichnete.

Zuletzt ging der Streit sogar in eine weitere Runde, als Meyer nach Schalkes blamablem Ausscheiden in der Champions League den zurückgetretenen Sportvorstand Christian Heidel bei Instagram verspottete.