Bild: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa

Nach wie vor scheinen nur der Trainer und der Kaderplaner auf Schalke für die nächste Saison festzustehen. Die Suche nach einem Sportdirektor hält hingegen noch an. Nun taucht Christoph Freund als Kandidat in der Gerüchteküche auf, von dem Ralf Rangnick eine sehr hohe Meinung hat.

„Ich glaube, es gibt in Österreich keinen besseren für so eine Position. Er macht einen großartigen Job.“

Christoph Freund arbeitet seit 2006 für Red Bull Salzburg

Das sagte Ralf Rangnick im September 2018 und meinte damit Christoph Freund. Letzterer ist seit 2006 bei Red Bull Salzburg angestellt.

Erst war der heute 41-Jährige drei Jahre lang Teammanager und dann drei Jahre lang Sportkoordinator, ehe er seit 2015 Sportdirektor beim österreichischen Serienmeister ist. Rangnick muss wissen, wovon er redet.

Ralf Rangnick und Christoph Freund arbeiteten drei Jahre lang in Salzburg zusammen

Schließlich arbeiteten beide zwischen 2012 und 2015 zusammen und Christoph Freund lernte sozusagen als Schüler unter Rangnick, sein Fach noch besser ausüben zu können. Der Lehrer ist voll des Lobes über seinen ehemaligen Schützling.

„Er ist auch ein feiner Mensch und hat jetzt schon genug Erfahrung für diesen Job. Es war genau die richtige Entscheidung, ihm die Verantwortung zu geben. Viel besser kann man das nicht machen.“

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So gut vielleicht sogar, dass Schalke nun Christoph Freund als Sportdirektor verpflichten will? Zumindest die Bild schreibt, dass der Österreicher ganz neu in der Gerüchteküche auftaucht.

Olaf Rebbe hingegen, schreibt die Tageszeitung, soll kein Thema sein. Der ehemalige Wolfsburg-Manager war aus einem nachvollziehbaren Grund in der Gerüchteküche aufgetaucht.

Nutzt Jochen Schneider seine Kontakte aus seinen RB-Zeiten?

Christoph Freund ist nun also der vermeintlich nächste Kandidat. Überraschend kommt die Spekulation nicht nur wegen des viel gelobten Netzwerks von Schalkes Sportvorstand Jochen Schneider nicht.

Schneider arbeitete bekanntlich zuletzt bei RB Leipzig, der eng mit dem Red-Bull-Klub aus Österreich verknüpft sein dürfte. Schon öfter wechselten Spieler und Verantwortliche die Seiten.

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Wechselt Christoph Freund nun auch nach Deutschland? Geht es nach Rangnick, versteht der 41-Jährige sein Fach sehr gut.

„Ich glaube, man muss schon auf beiden Augen blind sein, um nicht zu sehen, dass die Entwicklung in den vergangenen sechs Jahren in Salzburg in eine außergewöhnlich gute Richtung gegangen ist, in jederlei Hinsicht.“