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Auch für Guido Burgstaller (30) lief die abgelaufene Saison schlechter als erwartet. Der Stürmer blickt auf das letzte Jahr zurück und gibt sich dabei durchaus selbstkritisch.

  • Schalke beendete die Saison auf einem schwachen 14. Platz.
  • Burgstaller konnte nur vier Tore erzielen.
  • Trotzdem verlängerte der Österreicher seinen Vertrag.

Im Interview mit Laola1 erinnert sich Burgstaller: „Nach der Vizemeister-Saison sind mit Leon Goretzka, Thilo Kehrer und Max Meyer wichtige Stammspieler weggefallen. Die haben wir nicht eins zu eins ersetzen können.“

Burgstaller: „Dann kommt eben der Druck“

„Dann lag es natürlich daran, dass wir mit fünf sieglosen Spielen gestartet sind“, so der 30-Jährige weiter. „Dann kommt eben der Druck, dass du gewinnen musst.“

„Auch wenn du mal ein gutes Spiel nur Unentschieden spielst, ist jeder unzufrieden. Jeder im Umfeld ist negativ, und dann kommt eines zum anderen“, erklärt er.

Schalke plagte das Verletzungspech

Auch die lange Verletztenliste tat dem S04 weh. „Eine Zeit lang hatten wir fünf verletzte Stürmer“, weiß Burgstaller. Insgesamt sei es „eine schwierige Saison“ gewesen, „aber im Großen und Ganzen war das einfach von uns Spielern zu wenig.“

„Das müssen wir uns schon ankreiden lassen, dass wir das, was uns in der Vizemeister-Saison so stark gemacht hat – vom Körperlichen über die Mentalität – komplett vermissen haben lassen“, so der Österreicher.

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Diese Kritik bezieht Burgstaller, der in der nächsten Saison 30 Tore erzielen will, durchaus auch auf sich selbst. „Klar, diese Saison ist von mir zu wenig gekommen, wie von uns allen zu wenig gekommen ist“, sagt er.

Deswegen sei Burgstaller, der trotzdem seinen Vertrag verlängerte, froh, dass „jetzt alles durch ist“ und der S04 nach vorne schauen kann. Mit dem neuen Trainer David Wagner (47), der Mark Uth (27) zur neuen Stärke verhelfen will, will Schalke den Neustart schaffen.

Burgstaller hatte noch keinen Kontakt zu Wagner

Zu seinem neuen Chef hatte Burgstaller allerdings noch keinen Kontakt. Der Österreicher weilt aktuell bei der Nationalmannschaft.

Welcher Weg unter der neuen Schalker Führung eingeschlagen wird, weiß Burgstaller dementsprechend noch nicht.

„Ich bin gespannt, welche Philosophie und welchen Plan sie haben, was neue Spieler betrifft oder ob alte Spieler gehen. Ich weiß auch nicht mehr – von dem her, lassen wir uns überraschen. Aber es wird sicher einen Umbruch geben.“