Burgstaller: "Seit Huub Stevens übernommen hat, weht bei uns ein ganz anderer Wind"

+
Guido Burgstaller. Foto: dpa

Guido Burgstaller spricht im Interview über den neuen Schalke-Trainer Huub Stevens. Unter ihm habe sich bereits einiges verändert. Hier mehr erfahren.

Seit knapp drei Wochen ist Huub Stevens als Interimstrainer auf Schalke im Amt. In seiner Amtszeit hat sich bereits einiges geändert. Darüber spricht Guido Burgstaller im Interview.

Auf dem Platz kann er seinem neuen Trainer zurzeit nicht helfen. Nach einer Zahn-OP ist Guido Burgstaller noch nicht komplett fit. Im Interview mit der österreichischen Sportzeitung zeigt sich der Stürmer von Huub Stevens aber bereits begeistert.

"Er ist eine riesige Respektperson, wenn er den Raum betritt, merkt man sofort, dass sich etwas ändert. In unserer Situation ist er genau der richtige Mann", so der 29-Jährige.

Burgstaller kritisiert auch seine Mitspieler

Deutlich wurde der Österreicher im Interview auch gegenüber seiner Teamkollegen auf Schalke: "Egal welche Tagesform man hat oder wie man drauf ist: Gas geben kann man immer! Das haben wir in den letzen Monaten definitiv nicht oft gemacht."

Sinnbildlich dafür, sei vor allem das Debakel in der Champions League gegen Manchester City (7:0) gewesen. "Ich hatte das Gefühl, dass sich keiner mehr dagegen gestemmt hat, wir uns kampflos aufgegeben haben. Kein schönes Gefühl", so Burgstaller.

Inzwischen habe die Mannschaft verstanden, in welcher prekären Situation sich der S04 befindet. Das hofft zumindest Guido Burgstaller:

"Er hat uns alle wachgerüttelt. Ich gehe davon aus, dass es jetzt jeder begriffen hat."

"So eine komische Saison habe ich noch nie erlebt"

Für den österreichischen Nationalspieler ist die Saison alles andere als zufriedenstellend. Verletzungen zwangen ihn immer wieder zu pausieren.

Für Burgstaller eine alles andere als einfache Situation: "So eine komische Saison habe ich noch nie erlebt. Ich bin bis jetzt in keinen Rhythmus gekommen, dazu die Unruhe im Klub."

Aktuelle S04-Themen:

Die Marschroute für die restlichen Spiele in der Bundesliga hat der Österreicher auch gleich vorgegeben: "Es liegt ausschließlich an uns, ob wir bis zum Ende zittern müssen oder nicht. Denn das wir die Qualität haben, weiter oben zu stehen, ist unbestritten."

Gegen Eintracht Frankfurt (6. April, 15.30 Uhr) hat Schalke die Chance, diese Qualität zu beweisen. Bis dahin dürfte auch Guido Burgstaller wieder fit sein.