Bild: Rolf Vennenbernd/dpa

Drei Jahre lang spielte Breel Embolo (22) für den FC Schalke 04. 2016 kam er als Königstransfer zum S04. Nach zahlreichen Verletzungen wagt er jetzt bei Borussia Mönchengladbach den Neuanfang.

  • Breel Embolo wechselte im Sommer zu Borussia Mönchengladbach.
  • In seiner Zeit auf Schalke hatte der Schweizer großes Verletzungspech.
  • An seine Zeit in Gelsenkirchen erinnert er sich mit gemischten Gefühlen.

Als Breel Embolo 2016 zu Schalke wechselte, hatte man in Gelsenkirchen hohe Erwartungen an den Schweizer. Embolo sollte auf Schalke zum neuen Stürmerstar werden.

Embolo fiel nach üblem Foul lange aus

Doch eine schwere Verletzung nach einem üblen Foul des Augsburgers Konstantinos Stafylidis bremste ihn früh aus. Mit einem Wadenbeinbruch und einer Sprunggelenksfraktur im linken Bein musste Embolo ein halbes Jahr pausieren. Doch auch danach folgten weitere Verletzungen.

Im Sommer ist Embolo nach Gladbach gewechselt und dort bereits in das Mannschaftstraining eingestiegen. Dort versucht er jetzt richtig fit zu werden.

Neue Teamkollegen begeistern

Von seinen Teamkollegen zeigt der Schweizer sich im Interview mit der Welt begeistert: „Die sind alle top.“ Er sei froh, endlich wieder am Ball zu sein.

An seine Zeit auf Schalke erinnert er sich hingegen mit gemischten Gefühlen zurück. Seine Zeit dort, sei „nicht optimal verlaufen“. Embolo war eineinhalb Jahre verletzt und im Verein gab es immer wieder Wechsel auf den Führungspositionen.

„Nicht das, was ich mir erhofft habe“

„Persönlich war es nicht das, was ich mir erhofft habe“, beurteilt der Stürmer seine Zeit in Königsblau. Dennoch habe er beim S04 viele Erfahrungen gesammelt und neue Freunde gefunden.

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Er habe dort gelernt, in der Fremde und fernab von zuhause zu leben. „Das waren schon drei Jahre, die mich geprägt haben – positiv wie negativ.“

Für ihn sei jetzt die Zeit reif gewesen, Schalke nach drei Jahren zu verlassen. Bevor er sich für den Wechsel zu den Fohlen entschied, machte Embolo sich viele Gedanken. „Es ist ja nicht so, dass du einen Anruf bekommst und sofort sagst: ja, das passt zu mir.“

Für den Schweizer war dann jedoch schnell klar, dass er Schalke in Richtung Borussia Mönchengladbach, auf dessen Neuzugänge der S04 aufpassen muss, verlassen wollte. Die Gespräche mit den Gladbacher Verantwortlichen gefielen ihm.

Gladbach passte zu Embolo

„Die haben mir genau gesagt, was sie von mir wollen und ich habe ihnen gesagt, was ich von ihnen erwarte.“ Alles habe einfach super gepasst. Top sei natürlich auch noch, dass noch ein paar von Embolos Landsleuten bei Gladbach spielen.

Wenn Embolo rechtzeitig wieder fit wird, könnte er schon bald wieder auf seinen Ex-Verein treffen. Gladbach eröffnet die Saison am 17. August mit einem Abendspiel (18.30 Uhr) – gegen Schalke, auf das sich Max Eberl (45) bereits freut.