Bleibt Nübel beim FC Schalke 04? Berater: Zwei Vereine sind chancenlos

Alexander Nübel gibt im Trikot des FC Schalke 04 Anweisungen. Foto: Marius Becker/dpa

So lange Alexander Nübel (22) sich nicht entschieden hat, ob er auf Schalke verlängert oder im Sommer 2020 wechselt, werden die Gerüchte und Meldungen über den Kapitän der Königsblauen nicht aufhören. Sein Berater Stefan Backs deutet nun an, dass es vor der Winterpause keine Klarheit geben wird.

  • Nach wie vor ist offiziell unklar, wo Alexander Nübel ab Sommer 2020 spielen wird.
  • Sein Berater, Stefan Backs, spricht von mehreren Top-Angeboten, die für den Torwart von Schalke vorliegen.
  • Zwei Klubs sind aber wohl chancenlos, der S04 zählt nicht dazu.

Schalke 04: Nübel darf laut Statuten erst ab Januar verhandeln

Erst diese Woche noch betonte die wohl spannendste Personalie der Königsblauen noch einmal, was sie zuvor schon einmal erklärt hatte: Alexander Nübel hat auf Schalke keinen Zeitplan, was eine mögliche Vertragsverlängerung oder einen ablösefreien Wechsel 2020 angeht.

Fans glauben ihm nicht. Nicht wenige gehen davon aus, dass der junge Torhüter inoffiziell schon die Entscheidung getroffen hat, bei den Königsblauen nicht zu verlängern.

Der Berater von Nübel, der mit Schalke übrigens RB Leipzig abgesagt hat, Stefan Backs, stellt sich im Podcast von Fever Pit’ch (natürlich) vor seinen Klienten. „Laut Statuten darf Alex erst ab Januar mit anderen Vereinen reden. Er verhält sich derzeit also vertragskonform.“

Nübel-Berater Stefan Backs weiß von Angeboten mehrerer Top-Klubs

Backs, der auch der Berater von Ralf Fährmann (31) ist, kennt das Geschäft aber natürlich nur zu gut. Er darf zum jetzigen Zeitpunkt zwar noch keine Verhandlungen führen.

Doch „Vereine hinterlegen ihr Interesse bei mir und ich gebe das weiter“, so Backs im Gespräch mit Pit Gottschalk weiter. „Alex Nübel weiß, welcher Verein konkret Interesse hat. Irgendwelche Konditionen oder andere Details kann es aber noch gar nicht geben.“

Nübel hat ein sehr gutes Angebot von Schalke 04 vorliegen

Welche Klubs Interesse an dem 22-Jährigen haben, verrät der Berater natürlich nicht. Klar ist aber, dass „wenn er einem Klub zusagt, sagt er fünf, sechs anderen Klubs, die Rang und Namen haben, ab“.

Dabei habe Schalke „auch ein sehr, sehr gutes Angebot abgegeben und der S04 ist ja auch kein kleiner Klub“, so Backs. Doch Nübel, den André Breitenreiter als Kapitän von Schalke 04 verteidigt, habe nun einmal „mehrere Optionen“. Wegen des starken Saisonstarts können sich auf Schalke derzeit nicht alle Spieler Chancen auf einen Einsatz ausrechnen.

Vor allem deswegen appelliert der Berater des jungen Schlussmanns, Verständnis für die Situation zu haben. „Die Position des Torhüters ist eine spezielle, weswegen eine Entscheidung für die Zukunft wohl überlegt sein muss. Bevor er sich bindet, muss er die Chance haben, sich konkret anzuhören, welche Möglichkeiten er hat.“

Schalke ist nicht chancenlos – und der BVB?

Backs wird laut Nübel, den Jens Lehmann (49) nicht beim FC Bayern München sieht, nicht immer in die innersten Gedanken einbezogen. „Mal klingt ein bestimmter Verein durch und zwei Tage später wirkt es auf mich dann wieder anders.“

Was der Berater aber sagen kann: „Ein, zwei Vereine sind wohl chancenlos. Schalke aber definitiv nicht!“

Wechselt Nübel, der am Sonntag (15. September) auf seinen Ex-Klub SC Paderborn trifft, am Ende zum FC Bayern München? „Ich bin persönlich BVB-Fan, daher wäre das gar nicht so einfach. Aber um mich geht es nicht. Er hat mehrere Optionen und Schalke, das mit Markus Schubert (21) auch schon vorgebaut hat, ist über den Stand der Dinge informiert.“