Heidel befürchtet zusätzliche Belastung fürs Team

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Christian Heidel ist wegen der öffentlichen Diskussion um einen zusätzlichen Berater besorgt, dass das das Team dadurch abgelenkt wird. Foto: Ina Fassbender/dpa

Die Diskussion auf Schalke wegen eines zusätzlichen Beraters hält an. Manager Christian Heidel hat deswegen eine Befürchtung. Jetzt mehr erfahren.

Als wenn die sportlichen Probleme des FC Schalke 04 nicht schon groß genug wären. Die Diskussion um einen Kaderplaner oder Berater hält an. Christian Heidel ruderte mittlerweile zurück.

"Das ist auch belastend", sagte Christian Heidel. Der Manager ist nach dem Spiel beim FC Augsburg (1:1) besorgt und das wohl gleich im doppelten Sinne.

Denn sportlich läuft Schalke der Bundesliga-Musik bereits hinterher. 15 Punkte in 15 Spielen und nur 16 erzielte Tore. Das ist die Bilanz eines Abstiegskandidaten.

Berater-Vorschlag: Heidel lenkt ein

Die Folgen von vermehrt schlechteren Transfers, sagen Kritiker immer häufiger. Damit steht Schalkes Sportvorstand Christian Heidel im Fokus.

Der Aufsichsratsvorsitzende Clemens Tönnies hat Anfang Dezember intern einen zusätzlichen Berater vorgeschlagen. Dass diese Idee öffentlich wurde, kritisierte Heidel deutlich.

Für Heidel stellt sich das Thema nicht, sagte Heidel selbst, weil es kein Thema ist. Das war nach dem Champions-League-Spiel gegen Lokomotive Moskau (1:0) am 11. Dezember.

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Nach der Partie am Samstag (15. Dezember) in Augsburg klang das schon anders. "Natürlich müssen wir immer überlegen, ob und wie wir unsere Mannschaft besser machen können. Es wäre fatal, sich darüber keine Gedanken zu machen."

Trotzdem betonte der Schalke-Manager:

"Von einem externen Berater, der nur einmal im Monat vorbeikommt, halte ich nichts."

Christian Heidel

Als Spitze gegen den BVB wollte er dies aber nicht verstanden wissen, bei dem ein externer Berater angestellt ist. "Ohne die Leistung von Matthias Sammer schmälern zu wollen. Das kann ich ja gar nicht beurteilen."

Heidel betonte aber, dass es auf Schalke keine one-man-show von ihm sei. "Ich könnte natürlich sagen: Huub Stevens oder Olaf Thon, mit dem ich regen Austausch habe, sind alle unsere Berater. Es gibt beim S04 auch noch Menschen außer mir."

Heidel: Das ist nicht gut für die Mannschaft

Dass das Thema nach wie vor öffentlich diskutiert wird, passt dem königsblauen Sportvorstand nicht. "Weil sie für die Mannschaft nicht gut ist."