Bild: Foto: Guido Kirchner/dpa

Am Samstag (6. Juli) konnte Lokomotive Moskau, das Team des ehemaligen Schalke-Profis Benedikt Höwedes (31) den russischen Supercup gewinnen.

  • Lokomotive Moskau bezwingt Zenit St. Petersburg im Finale des Supercups
  • Benedikt Höwedes (31) stand nicht auf dem Feld.
  • Es ist bereits der zweite Titel für Höwedes in Russland.

Mit dem 3:2 Sieg der Moskauer gegen Zenit St. Petersburg sicherte sich der Hauptstadtklub den russischen Supercup. Höwedes (31), der mittlerweile auch eine Kolumne bei T-Online schreibt, scheint in Russland auf Titeljagd zu sein.

Ohne Höwedes und Farfan zum Titel

Zum Einsatz kam der Ex-S04-Kapitän jedoch nicht. Genauso wie sein ehemaliger Schalke-Teamkollege und aktueller Mitspieler Jefferson Farfan (33). Beide standen nicht auf dem Feld. Bei Schalke musste der 31-Jährige auch schon mal vom damaligen Trainer Mirko Slomka (51) zum Spielen überredet werden – auch wenn die Gründe verständlich waren.

Die ehemaligen Schalke-Spieler Benedikt Höwedes und Jefferson Farfan (hinten) im Dress von Lokomotive Moskau. Foto: Guido Kirchner/dpa
Die ehemaligen Schalke-Spieler Benedikt Höwedes und Jefferson Farfan konnten zwar nicht auf dem Feld stehen – den Supercup gab es trotzdem. Foto: Guido Kirchner/dpa

Die Teilnahme am Supercup wurde durch den Gewinn des russischen Pokals von Höwedes (31) und Co. ermöglicht. Im Supercup treten nämlich der amtierende Meister, in diesem Fall Zenit St. Petersburg, und der Pokalsieger gegeneinander an.

Bereits der zweite Titel für den Ex-Schalker

Um die Teilnahme am Supercup möglich zu machen, steuerte auch der Abwehrspieler ein Tor bei. Und was für eins: mit seinem Kopfballtor im Viertelfinale ebnete er den Weg für den Triumph.

Mit dem Gewinn des Supercups sicherte sich Höwedes (31) nun bereits den zweiten Titel in seiner ersten Saison. Farfan (33), der seit 2017 in Moskau spielt und aktuell wegen einer Knieverletzung ausfällt, konnte bereits den Pokal 2017 und die russische Meisterschaft 2018 gewinnen.

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Russian Supercup winner 2019! 🏆💥

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Höwedes (31), der auf dem Platz immer alles gibt sich so auch in der russischen Liga bereits eine Gehirnerschütterung zuzog, konnte Lokomotive dieses Mal nicht zum Sieg köpfen. Doch so ein Titelgewinn schmeckt bestimmt auch ohne Einsatzminuten gut.

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