Bild: Matthias Balk/dpa

Es wäre wohl der Hammer-Transfer dieses Sommers. Leroy Sané (23) ist ein heißer Kandidat beim FC Bayern München. Dazu passt ebenso, dass Manchester City bereit ist, den Flügelflitzer abzugeben.

  • Der FC Bayern München hat Interesse an Leroy Sané.
  • Manchester City ist wohl nicht abgeneigt den Ex-Schalker abzugeben.
  • Sané selbst will offenbar gar nicht zu den Bayern.

Update, Montag (24. Juni), 09.36 Uhr: Wie die englische Boulevardzeitung Sun berichtet, soll Leroy Sané im Freundeskreis verkündet haben, dass er Manchester City nicht verlassen will. Das deckt sich auch mit den jüngsten Aussagen von Uli Hoeneß (67).

Wie die Sport Bild berichtet, fürchtet Sané den Fokus der Öffentlichkeit in Deutschland. Im Star-Ensemble von Manchester City ist er hingegen nur einer von vielen.

Update, Mittwoch (19. Juni), 13.06 Uhr: „Ich glaube, dass Uli Hoeneß Spieler wie Leroy mag. Er kam immer mit Spielern zurecht, die im positiven Sinne nicht angepasst waren“, sagt Norbert Elgert (62) gegenüber der Sport Bild über Leroy Sané (23).

„Kahn, Basler, Ribéry, Schweinsteiger. Uli Hoeneß würde mit Leroy bestens klarkommen“, so der U19-Trainer des S04 in der aktuellen Print-Ausgabe des Sport-Magazins (19. Juni) weiter.

Leon Goretzka umarmt Leroy Sané. Foto: Marijan Murat/dpa

Update, Dienstag (18. Juni), 15.18 Uhr: Leon Goretzka hat es bereits vorgemacht. 2018 wechselte der gebürtige Bochumer von Schalke zu den Bayern. Spielt er dort zukünftig zusammen mit Leroy Sané? Goretzka würde sich über einen Wechsel „brutal“ freuen.

Update, Dienstag (11. Juni), 14.36 Uhr: DFB-Direktor Oliver Bierhoff (51) würde sich freuen, sofern Leroy Sané (23) zurück nach Deutschland käme. „Der Bundesliga würde es auf jeden Fall guttun, wenn ein Spieler wie Leroy hier wäre“, so der 51-Jährige gegenüber dem Sportbuzzer.

Leroy Sané könnte sich laut Oliver Bierhoff überall durchsetzen

Über den ehemaligen Schalke-Profi sagt Bierhoff: „Leroy kann sich überall durchsetzen. Was wir feststellen, ist, dass das Ausland die Spieler reifen lässt.“

Update, Montag (10. Juni), 16.43 Uhr: Klar, dass derzeit alle potentiellen Mitspieler von Leroy Sané (23) beim DFB nach dem Flügelspiel befragt werden. „Er wäre eine Bereicherung“, betonte so beispielsweise Serge Gnabry (23). Ähnlich äußerte sich Joshua Kimmich (24) in demselben Artikel.

Der Ex-Schalke-Spieler Leroy Sané (l.). hier mit Bundestrainer Joachim Löw, hat (mal wieder) das Interesse von Bayern München geweckt. Foto: Jan Woitas/dpa
Der Ex-Schalke-Spieler Leroy Sané (l.), hier mit Bundestrainer Joachim Löw, hat (mal wieder) das Interesse von Bayern München geweckt. Foto: Jan Woitas/dpa

Update, Samstag (8. Juni), 11.28 Uhr: Ein neues Management für Leroy Sané gibt nun Anlass für weitere Spekulationen. Der 23-Jährige reduziert den Einfluss seiner Eltern, die ihn gerne in Deutschland gehabt hätten.

Update, Freitag (7. Juni), 15.40 Uhr: Der nächste Bitte. Auch Julian Draxler hat sich zu einem möglichen Transfer von Leroy Sané zu den Bayern geäußert. Der frühere Schalker hat nicht den Eindruck, dass Sané Manchester City verlassen will.

Update, Mittwoch (6. Juni), 08.57 Uhr: Die deutsche Nationalmannschaft bereitet sich derzeit in Venlo (Niederlande) auf die beiden anstehenden Qualifikationsspiele für die Europameisterschaft 2020 vor. Doch sowohl dort als auch nach einem Trainingsspiel im Stadion von Aachen vor über 20.000 Zuschauern am Mittwoch (5. Juni) geht Leroy Sané (23) den anwesenden Journalisten aus dem Weg – oder lehnt lächelnd jede Frage ab.

Gündogan hat sich mit Sané unterhalten

Ilkay Gündogan (28) hingegen, Mannschaftskollege des ehemaligen Schalke-Profis beim DFB und auch bei Manchester City, äußerte sich zum 23-Jährigen. Er wisse zwar nicht viel, habe sich mit ihm aber unterhalten, ließ der zentrale Mittelfeldspieler die Journalisten in Aachen wissen.

Ilkay Gündogan und Leroy Sané spielten einst auf Schalke – allerdings nie zusammen. Fotos: dpa / Montage: RUHR24

„Er hat mir nicht den Anschein gemacht, dass er unbedingt weg will und der Verein will ihn auch nicht unbedingt abgeben“, so Gündogan über Sané. „Ich gehe momentan davon aus, dass Leroy bleibt und ich würde mich natürlich darüber freuen.“

FC-Bayern-Ikone Schweinsteiger stellt Konstanz von Sané infrage

Update, Mittwoch (5. Juni), 10.12 Uhr: Bastian Schweinsteiger (34) scheint noch nicht restlos davon überzeugt zu sein, ob Leroy Sané (23) das Niveau hat, beim FC Bayern München Leistungen wie Arjen Robben und Franck Ribéry zu zeigen. „Ob ein Spieler wie Leroy die Konstanz hat, dies auf Dauer zu zeigen, muss man abwarten“, zitiert die Sport Bild den Ex-Bayer.

Wenn es einer gut beurteilen kann, dann wohl der gebürtige Bayer, der zwischen 1998 und 2015 beim FC Bayern spielte. Über Manchester United ging der Weg des mittlerweile 34-Jährigen im März 2017 zu Chicago Fire weiter, wo er mittlerweile als Innenverteidiger spielt.

Bastian Schweinsteiger, eine Ikone beim FC Bayern München, hat über einen möglichen Wechsel des Ex-Schalke-Profis Leroy Sané zum FCB gesprochen. Fotos: dpa / Montage: RUHR24

Derweil hat der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern München, Karl-Heinz Rummenigge (63), dementiert, dass der Klub Sané bereits ein Angebot gemacht habe. „Wir haben kein Angebot für Leroy Sané abgegeben. So weit ist es noch lange nicht“, zitiert die Sport Bild den 63-Jährigen.

Rummenigge betont, dass Sané sich erst einmal entscheiden muss

„Erst muss der Spieler sich entscheiden, ob er sich vorstellen kann, zum FC Bayern zu kommen. Wenn dies der Fall ist, gehen wir mit Manchester City in konkrete Verhandlungen.“

Leroy Sané hält sich derzeit bei der deutschen Nationalmannschaft auf. Foto: Marius Becker/dpa

Gegenüber der Sport Bild sagte Rummenigge weiter: „Der Spieler ist der wichtigste Faktor. Offenbar hat sich Leroy noch nicht entschieden, Hasan Salihamidzic führt hier die Gespräche.“

Sané zwischen Urlaub und Länderspiele

Zwei Dinge dürften dazu führen, dass der Transfer noch zu einer längeren Hängepartie wird. Zum einen bereitet sich Sané derzeit noch mit der Nationalmannschaft auf die anstehenden EM-Qualifikationsspiele vor.

Zum anderen ordnet der ehemalige Schalke-Profi derzeit anscheinend sein Management neu. Bislang wurde der 23-Jährige von seinen Eltern, vor allem von seiner Mutter Regina, beraten.

Management von David Beckham könnte Sané demnächst beraten

Laut Sport Bild-Angaben befindet sich Sané derzeit in Gesprächen mit dem Management von David Beckham (44). Verhandelt also eventuell demnächst der ehemalige Superstar von Manchester United mit dem FC Bayern?

Update, Montag (3. Juni), 08.53 Uhr: Das Pokern geht weiter. Angeblich hat Manchester City durchklingen lassen, nun doch weiter um den Ex-Schalke-Profi Leroy Sané (23), den Bundestrainer Joachim Löw noch längst nicht mit Ronaldo oder Lionel Messi vergleichen will, zu kämpfen.

Uli Hoeneß bestätigte, dass der FC Bayern München sich mit dem ehemaligen Schalke-Spieler Leroy Sané beschäftigt. Fotos: dpa / Montage: RUHR24
Uli Hoeneß bestätigte, dass der FC Bayern München sich mit dem ehemaligen Schalke-Spieler Leroy Sané beschäftigt. Fotos: dpa / Montage: RUHR24

Entspricht das der Wahrheit oder will der englische Meister den Preis nur weiter hochhalten? Genau das Gegenteil könnte beim FC Bayern München der Fall sein.

Präsident Uli Hoeneß (67) jedenfalls sagte gegenüber dem kicker zum Thema Sané: „Man muss ein bisschen skeptisch sein. Es ist eher unwahrscheinlich, dass es klappt.“

Es geht um Beträge, die sind Wahnsinn.

Uli Hoeneß im kicker über einen möglichen Transfer von Leroy Sané.

Die Begründung dafür – selbst, wenn es nur ums Pokern geht – klingt nachvollziehbar. „Es geht um Beträge, die sind Wahnsinn.“

Update, Freitag (31. Mai), 09.45 Uhr: Laut der britischen Tageszeitung The Guardian hat Manchester City ein erstes Angebot vom FC Bayern München für Leroy Sané (23) abgelehnt. Trotz einer Summe, die sich gewaschen hat.

The Guardian: Bayern München hat 80 Millionen Euro für Leroy Sané geboten

Demnach soll der Deutsche Rekordmeister für den deutschen Nationalspieler satte 80 Millionen Euro geboten haben. Zu wenig für den englischen Meister.

Dazu passen übereinstimmende Medienberichte, wonach Manchester City nicht weniger als 100 Millionen Euro für Sané verlangen will. Ob der FC Bayern aber bereit ist, so viel Geld zahlen zu wollen?

Uli Hoeneß wollte eigentlich nicht noch einmal so viel Geld in diesem Sommer ausgeben

Zuletzt hatte Präsident Uli Hoeneß (67) erklärt, dass mit 80 Millionen Euro eine Grenze erreicht sei. So viel Geld hatte der deutsche Branchenprimus für Lucas Hernández (23) ausgegeben, der von Altético Madrid nach München wechselt.

2016 hatte Schalke für Sané 45 Millionen Euro bekommen. Durch Bonus-Zahlungen kamen bereits weitere Millionen dazu.

Lothar Matthäus ist von einem Wechsel von Leroy Sané zum FC Bayern München überzeugt. Fotos: dpa / Montage: RUHR24
Lothar Matthäus ist von einem Wechsel von Leroy Sané zum FC Bayern München überzeugt. Fotos: dpa / Montage: RUHR24

Update, Montag (27. Mai), 08.56 Uhr: Wer will nochmal? Wer hat noch nicht? Nun hat sich auch Lothar Matthäus (58) zur Causa Sané, der Schalke bei einem Wechsel zum FC Bayern ordentlich Geld bringen würde, geäußert.

Lothar Matthäus ist sich sicher, dass Leroy Sané zum FC Bayern wechseln wird

„Ein Spieler, der in meinen Augen nächstes Jahr die Bayern-Fans verzaubern wird, ist Leroy Sané. Ich bin mir sicher, dass er nach München wechselt“, so der ehemalige Spieler des FC Bayern München in seiner Kolumne für Sky Sport.

„Wenn Uli Hoeneß öffentlich verrät, dass man sich um den Spieler bemüht, landet dieser in den allermeisten Fällen auch beim FC Bayern„, so der deutsche Rekordnationalspieler weiter.

Ex-Schalke-Profi bringt ein aussichtsreiches Gesamtpaket mit

Für Matthäus sei der ehemalige Schalke-Profi „trickreich, torgefährlich, schnell, auf beiden Flügel einsetzbar und mit einer großen Zukunft versehen.“ Hier geht es zu der gesamten Kolumne unter Sport.Sky.de!

Update, Sonntag (26. Mai), 9.00 Uhr: Es wird nicht ruhiger in der Causa Sané. Im Bild-Interview hat sich auch BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke, der quasi zeitgleich einen Seitenhieb von Karl-Heinz Rummenigge bekam, zu einem möglichen Wechsel des Ex-Schalke-Profis zum FC Bayern München geäußert.

BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke. Foto: David Inderlied/dpa
BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke. Foto: David Inderlied/dpa

„Ich fände es sehr gut, wenn Bayern Leroy Sané als deutschen Nationalspieler zurückholt, denn das würde die Attraktivität der Liga weiter steigern. Ich bin der Erste, der ihnen gratuliert“, so Watzke, der sich im selben Interview unter anderem auch über das BVB-Gerücht Mario Mandzukic und die Stürmersuche von Borussia Dortmund äußerte.

Update, Samstag (25. Mai), 9.05 Uhr: Norbert Elgert, U19-Trainer bei Schalke und Ex-Coach von Sané spricht sich indes für einen Wechsel des flinken Außenspielers zum FC Bayern München aus – und ist voll des Lobes für den Ex-Schalke-Profi.

Laut Rummenigge will der FC Bayern Gespräche mit Sané führen

Update, Freitag (24. Mai), 15.40 Uhr: Der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern München, Karl-Heinz Rummenigge (63), hat bei einer Veranstaltung der Bild verraten, dass es noch keine Gespräche mit Sané gegeben habe. Diese sollen aber bald folgen.

Auf die Frage, wer vom FC Bayern dafür zu dem Ex-Schalke-Spieler fliegen würde, antwortete Rummenigge, dass das Sportdirektor Hasan Salihamidzic machen würde. „Er ist ein interessanter Spieler. Wir werden es versuchen.“

Gibt der FC Bayern doch noch einmal mindestens 80 Millionen Euro aus?

Die vermeintlich hohe Ablösesumme schreckt dann wohl ebenso nicht ab. Rummenigge ließ offen, ob der Deutsche Rekordmeister noch einmal so viel oder mehr Geld ausgeben würde, wie bei Luca Hernández (23), der für 80 Millionen Euro von Atlético Madrid zum FC Bayern wechselt.

Der Vorstandsvorsitzende deutete auf der Veranstaltung der Bild in Berlin am Freitag (24. Mai) an, dass der Klub sich sowohl Sané als auch Callum Hudson-Odoi (18) leisten könne. Letzterer spielt beim FC Chelsea, ist laut Transfermarkt.de 25 Millionen Euro wert, und war bereits im Januar kurz davor, nach München zu wechseln.

Karl-Heinz Rummenigge vom FC Bayern München. Foto: Roland Weihrauch/dpa
Karl-Heinz Rummenigge vom FC Bayern München. Foto: Roland Weihrauch/dpa

Update, Freitag (24. Mai), 14.16 Uhr: Laut der Daily Mail wird Manchester City nicht weniger als 100 Millionen Euro Ablöse für Sané verlangen. Ob der ehemalige Schalke-Spieler, mit dem Man City schon seit fast eineinhalb Jahren versucht, zu verlängern, also tatsächlich den englischen Meister verlässt?

Leroy Sané: FC Bayern will angeblich nicht noch einmal so viel Geld diesen Sommer ausgeben

Denn FC-Bayern-Präsident Uli Hoeneß (67) hatte bereits verlauten lassen, dass der Klub nicht noch einmal so viel Geld in diesem Sommer ausgeben würde, wie für den bereits verpflichteten Lucas Hernández (23). Der vielseitig einsetzbare Abwehrspieler kostete 80 Millionen Euro.

Ist das die Wahrheit oder beginnen hier schon erste Verhandlungen? Schalke würde sich wegen weiterer Bonuszahlungen freuen, wenn Sané noch bei Manchester City bleibt, dem aber der Ausschluss aus der Champions League droht.

Das sagen Clemens Tönnies und Joachim Löw über einen möglichen Wechsel von Leroy Sané

Clemens Tönnies (62), Aufsichtsratsvorsitzender von Schalke, wurde am Rande einer Veranstaltung der Bild in Berlin bereits von Medien auf den Ex-Spieler der Königsblauen angesprochen. „Ich glaube nicht, dass es daran liegt, dass er nicht nach Deutschland will, sondern dem Ruf folgt. So wie ich gehört habe, hat Trainer Pep Guardiola ihn bisschen an der Seitenlinie geparkt und das lässt er sich nicht gefallen, weil er ein überragender Spieler ist.“

Hat Hoeneß denn vielleicht mit einer Charmoffensive bei Sané eine Chance? „Ich glaube ja. Und er passt auch nach Deutschland, ganz klar“, so Tönnies , der zuletzt noch Sky-Experte Dietmar Haman wegen der Diskussionen um Alexander Nübel kritisierte, weiter.

S04-Aufsichtsratsvorsitzender Clemens Tönnies. Foto: Bernd Thissen/dpa
S04-Aufsichtsratsvorsitzender Clemens Tönnies. Foto: Bernd Thissen/dpa

Joachim Löw (59), der am Mittwoch (22. Mai) den Kader für die anstehenden Qualifikationsspiele für die Europameisterschaft 2020 bekanntgab, würde sich freuen, wenn einer seiner Nationalspieler diesen Wechsel anstrebt. „Bayern München ist immer eine gute Adresse, Deutschland kennt er, da fühlt er sich wohl. Sollte das klappen hier in Deutschland, wäre das sicher keine Verschlechterung für ihn“, so der Bundestrainer auf derselben Veranstaltung in Berlin.

Der 59-Jährige habe mit Sané nicht über das Thema gesprochen, betonte aber, dass der Ex-Schalker sich bei Manchester City „immer sehr wohl gefühlt“ habe, auch wenn er „in diesem Jahr nicht all zu viel von Anfang an gespielt hat“.

Update, Donnerstag (23. Mai), 17.44 Uhr: Der Hammer-Transfer bekommt tatsächlich Konturen. Bislang hatten der kicker und die englische Tageszeitung The Times berichtet, wonach der FC Bayern an Sané interessiert sei.

FC Bayern beschäftigt sich laut Uli Hoeneß mit dem ehemaligen Schalke-Spieler Leroy Sané

Nun bestätigte Uli Hoeneß, Präsident vom Deutschen Rekordmeister, höchstpersönlich das Interesse an dem ehemaligen Schalke-Spieler. Gegenüber der Süddeutschen Zeitung sagte er „Wir beschäftigen uns mit der Personalie“.

Der frischgebackene Torschützenkönig der Bundesliga würde einen Wechsel von Leroy Sané zum FC Bayern begrüßen. Foto: Sven Hoppe/dpa

Update, Mittwoch (22. Mai), 23.39 Uhr: Bayerns Topstürmer Robert Lewandowski würde einen Wechsel von Leroy Sané zum deutschen Rekordmeister begrüßen. Das berichten Medien übereinstimmend.

Lewandowski: Sané ist ein Spieler mit großer Qualität und Potenzial

„Er ist ein Spieler mit großer Qualität und Potenzial. Ich habe schon viele Male gesehen, wie gut er ist. Solche Spieler können dich direkt ab dem ersten Spiel nach vorne bringen und die Mannschaft verbessern“, sagte Lewandowski in einer Medienrunde am Mittwoch (22. Mai).

Das sei ohnehin eine Qualität, die in München unabdingbar ist: „Bei Bayern hast du keine Zeit, du musst schon am ersten Spieltag die Qualität der ganzen Mannschaft nach oben bringen.“

Leroy Sané begrüßt in der Veltins-Arena auf Schalke S04-Fans. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa
Leroy Sané begrüßt in der Veltins-Arena auf Schalke S04-Fans. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Glaubt man den Worten des Polen, wird sich der deutsche Meister im Sommer auf jeden Fall noch weiter verstärken. „Ich weiß es wird noch etwas passieren. Bayern hat das letzte Wort noch nicht gesprochen“, so Lewandowski.

Die Anzeichen verdichten sich, dass es sich dabei auch um Sané handeln könnte. Dazu passt auch ein Bericht der seriösen englischen Tageszeitung The Times.

Pep Guardiola immer unzufriedener mit Leroy Sané

Demnach hat Pep Guardiola, Trainer von Manchester City, mittlerweile grünes Licht für einen Wechsel gegeben. Zum einen, weil er mit dem taktischen Verhalten des ehemaligen Schalke-Spielers nicht immer zufrieden ist.

Zum anderen soll Guardiola das zuletzt unruhigere Privatleben von Sané immer häufiger stören. Umstände, mit denen der FC Bayern wohl leben könnte. Der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge kündigte bereits an, für die Flügel noch etwas machen zu wollen.

Trainer Pep Guardiola von Manchester City während einer Pressekonferenz. Foto: Martin Rickett/PA Wire/dpa
Trainer Pep Guardiola von Manchester City während einer Pressekonferenz. Foto: Martin Rickett/PA Wire/dpa

Erstmeldung vom 20. Mai (17.33 Uhr): Bereits vor drei Jahren, also vor der Saison 2016/2017 beschäftigten sich die Münchener mit einer Verpflichtung des Nationalspielers. Damals stand Sané noch beim FC Schalke 04 unter Vertrag.

Der FC Bayern entschied sich jedoch gegen eine Verpflichtung des jungen Außenspielers. Mit Arjen Robben, Franck Ribéry, Douglas Costa und Kingsley Coman hatte man in München genug Personal für die Flügel.

Leroy Sané wechselte 2016 für über 50 Millionen Euro von Schalke zu Manchester City. Foto: Maja Hitij/dpa

Sané wechselte für 50 Millionen Euro zu Manchester City. In drei Jahren auf der Insel bestritt er 133 Pflichtspiele, erzielte 39 Treffer und wurde zweimal englischer Meister.

Sané passt in Bayerns Beuteschema

Nun, drei Jahre später, braucht der FCB gerade auf den Außenpositionen Verstärkung. Robben und Ribéry werden sich nach dieser Saison verabschieden, Coman und Gnabry reichen den Bayern nicht.

Gut also, dass ManCity-Trainer Pep Guardiola seinen Schützling laut kicker abgeben möchte. Gespräche über eine Vertragsverlängerung von Sané gerieten zuletzt ins Stocken.

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Ob eine Verpflichtung des 23-Jährigen allerdings finanziell darstellbar wäre, bleibt abzuwarten. Mit Lucas Hernández (80 Millionen) und Benjamin Pavard (35 Millionen) stehen beim FCB bereits zwei teure Neuzugänge fest.

Trotzdem erklärte Präsident Uli Hoeneß jüngst, man werde „nicht damit aufhören, die Mannschaft zu verändern“.

Aktuelle S04-Themen:

Der Vertrag von Leroy Sané in England läuft noch bis 2021. Es bleibt also abzuwarten, wie hoch die Summe sein wird, die Manchester City für den Ex-Schalker aufruft.