Schalke will Rudi Assauer ehren und Platz umbenennen

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Rudi Assauer spielte sechs Jahre lang für den BVB und war langjähriger Manager auf Schalke. Foto: Uli Deck dpa

Rudi Assauer wird gewürdigt. Schalke will einen Platz nach dem Manager benennen. Der S04-Antrag ist gestellt. Hier die Infos.

Der S04 will die Fläche zwischen dem Stadion und dem zukünftigen "Tor auf Schalke" in "Rudi-Assauer-Platz" umbenennen. Das habe der Verein zur Würdigung des langjährigen und mittlerweile verstorbenen Managers bei der Stadt Gelsenkirchen beantragt.

  • Schalke will eine große Fläche auf dem eigenen Vereinsgelände in "Rudi-Assauer-Platz" umbenennen.
  • Damit soll der langjährige Manager des S04 gewürdigt werden.
  • Rudi Assauer war am 6. Februar 2019 nach langer Krankheit gestorben.

Das "Tor auf Schalke" wird das neue Statussymbol auf dem Vereinsgelände der Königsblauen, das derzeit für 96 Millionen Euro umgebaut wird. In dem gigantischen Zugang, der das Trainingsgelände sowie die Veltins-Arena verbinden wird, wird es unter anderem einen Megastore für Fanartikel und das Vereinsmuseum geben.

Rudi-Assauer-Platz entsteht zwischen dem "Tor auf Schalke" und der Tausend-Freunde-Mauer

Zwischen dem Stadion und diesem neuen Mega-Komplex liegt eine große Fläche, unter anderem mit der Tausend-Freude-Mauer. Diese Fläche will der Klub nun in "Rudi-Assauer-Platz" umbenennen.

Schalke teilte am Freitag (24. Mai) mit, dass der Vorstand einen entsprechenden Vorschlag der Stadt Gelsenkirchen unterbreitet hat. Eine Entscheidung über den Schalker Vorschlag fällt im Stadtentwicklungs- und Planungsausschuss der Stadt am 12. Juni.

Assauer verstarb am 6. Februar mit nur 74 Jahren

Mit der Namensgebung will der Klub den langjährigen Manager Assauer würdigen. Der gebürtige Hertener war am 6. Februar 2019 nach langer Krankheit gestorben.

Der "Malocher. Macho. Manager", wie die Schalke-Fans ihn bei einer gigantischen Choreografie nannten, wurde nur 74 Jahre alt. Der ehemalige Abwehrspieler von Borussia Dortmund und Werder Bremn litt jahrelang an Demenz. Die Öffentlichkeit erfuhr 2012 von der Krankheit.

Assauer war in der Bundesliga hoch angesehen. Das zeigte auch die Gedenkfeier, bei der zahlreiche bekannte Fußball-Größen ihm die letzte Ehre erwiesen. Parallel dazu gab es sogar eine Live-Übertragung aus der Kirche in die Veltins-Arena.

Zu unschönen Begleiterscheinungen waren es vor der Trauerfeier gekommen. Schuld daran war ein Familien-Krach.

Der Tod von Assauer hatte viele Weggefährten sehr mitgenommen. Huub Stevens sprach wiederholt davon, dass es ihm sehr weh getan habe.

Unmittelbar nach dem Tod des langjährigen Schalke-Managers gab es sofort viele Fan-Ideen, wie die Arbeit gewürdigt werden könnte. Sogar eine Umbenennung des Stadions war im Gespräch.

Wenn die Stadt Gelsenkirchen dem Antrag zustimmt, wäre die offizielle Anschrift der Veltins-Arena, für dessen Parkplätze Schalke künftig eine Gebühr erhebt, der Rudi-Assauer-Platz 1, wie der S04 mitteilte. Ehe Christian Heidel als Sportvorstand auf Schalke zurücktrat, teilte er noch seine Erinnerungen an den "Macho und Manager" mit den Journalisten.