Vorbild BVB? So reagiert Asamoah auf die Schalke-Pläne

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Gerald Asamoah könnte auf Schalke ganz nach dem BVB-Vorbild zwischen Mannschaft und Vorstand eingesetzt werden. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa

Guckt Schalke zum BVB? Gerald Asamoah könnte davon profitieren und einen neuen Job bekommen. Die S04-Ikone reagiert vielsagend. Hier die Infos.

Einen neuen Sport-Vorstand hat der FC Schalke 04 mit Jochen Schneider bereits verpflichtet. Der soll als nächstes einen Sportdirektor benennen. Ergänzt dann sogar noch Vereinsikone Gerald Asamoah das Team?

Nach Informationen von Funke Sport blickt man auf Schalke, das die Suche nach einem Sportdirektor wohl nicht mehr ganz oben auf der Prioritätenliste stehen hat, sehr interessiert nach Dortmund. Ausgerechnet zum großen Rivalen BVB.

Die Dortmunder haben sich im vergangenen Sommer auf der Führungsebene noch breiter aufgestellt. Unter anderem agiert mit Sebastian Kehl ein ehemaliger Spieler und Kapitän als Leiter die Lizenzspielerabteilung.

Wird dieses Modell nun auf Schalke kopiert? Gerald Asamoah würde diese Rolle perfekt ausfüllen.

Asamoah könnte wie Kehl beim BVB auf Schalke agieren

Der 40-Jährige hat 2015 seine Spieler-Karriere beendet und ist seit 2016 Manager der U23. Außerdem kann der ehemalige deutsche Nationalspieler auch ein abgeschlossenes Studium in Sportmanagement vorweisen.

Bei den Schalke-Fans ist Asamoah hoch angesehen. Zudem weiß er, wie Spieler sowohl in guten als auch schlechten Zeiten ticken.

Genau das wurde und wird Trainer Domenico Tedesco immer wieder vorgeworfen. Der 33-Jährige habe nie auf Profi-Niveau gespielt und könne sich daher nicht immer in die Lage seiner Mannschaft versetzen.

Jenen Tedesco nahm Asamoah übrigens zu Beginn der Woche in Schutz. In einer Kolumne kritisierte er stattdessen die Mannschaft scharf.

Aktuelle S04-Themen:

Die S04-Ikone selbst schweigt zu dem Thema. Kommentieren darf und will er die Nachfragen dazu nicht. Das zeigte sich am Rande eines lokalen Pressetermins am Dienstagmorgen (26. Februar), als er und die Pressevertreterin laut WAZ freundlich, aber deutlich Fragen dieser Art ablehnen.

Asamoah könnte die Gerüchte auch einfach dementieren und ins Reich der Fabeln verweisen. Tut er aber nicht. So bekommen die Meldungen um ihn weiter Nahrung. Vielleicht wird aber auch Sascha Riether Teammanager!?