Königspython am Kemnader See entdeckt - Schock für Spaziergänger an der Ruhr!

An der Ruhr in Witten wurde eine Königspython Daniele Giustolisi/RUHR24 ; Polizei
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An der Ruhr in Witten wurde eine Königspython Daniele Giustolisi/RUHR24 ; Polizei

Schock für einen Spaziergänger an der Ruhr in Witten. Am Ufer des Flusses fand der Mann am Tag der Deutschen Einheit eine Königspython.

Schock für einen Spaziergänger an der Ruhr in Witten! Am Ufer des Flusses fand der Mann am Tag der Deutschen Einheit eine Königspython.

  • Die Schlange hing in einem Gebüsch an der Ruhr in Witten.
  • Der Spaziergänger verständigte die Polizei.
  • Experten identifizierten das Tier als Königspython.

Witten: Königspython an der Ruhr entdeckt

Normalerweise fliegen am Ufer der Ruhr am Rande des Kemnader Sees in Witten, in dessen Nähe es im Dezember zu einem Erdrutsch kam,  Golfbälle am benachbarten Platz durch die Gegend oder es drehen Radfahrer und Inline-Skater ihre Runden um den See.

Eine Königspython ist normalerweise kein gewöhnlicher Besucher des Freizeitzentrums an der Ruhr. Das Verbreitungsgebiet dieser Schlange reicht für gewöhnlich von Gambia bis in den Sudan.

Doch genau eine solche Würgeschlange fand ein Spaziergänger nun an der Straße "An der Lake" - in der Nähe des Golfplatzes in Witten-Heven.

Die Schlange hing in einem Gebüsch, das sich in unmittelbarer Nähe der Ruhr befindet, wo Anfang März 2020 eine hilflose Person aus dem Fluss in Witten gerettet werden musste. Die herbeigerufenen Beamten der Polizei verständigten einen in Witten lebenden Schlangenexperten. Dieser identifizierte das Tier schließlich als Königspython.

Schlange lebte nicht mehr

Am Ende stellte sich die Angst vor der Königspython aber als unbegründet dar. Denn: Die Experten stellten fest, dass das 130 Zentimeter lange Tier bereits vor einigen Tagen aufgrund der kalten Temperaturen verendet war.

"Es ist davon auszugehen, dass die Königspython ausgesetzt wurde oder aber auch irgendwo ausgebüxt ist", heißt es von der Polizei. Durch die Strömung der Ruhr müsse das nicht in Witten gewesen sein.

Erst kürzlich hatte ein paar Kilometer weiter nördlich, in Herne, ebenfalls eine Schlange für Aufsehen gesorgt. Doch im Gegensatz zur Königspython in Witten war die Cobra in Herne giftig - und lebte noch.