Bild: Symbolfoto: Feuerwehr

In Witten im Bereich Herbede/Heven kam es am Mittwoch (10. Juli) durch einen Flächenbrand zu einer Rauchbelästigung. Auch die A43 war von dem Brand am betroffen.

  • Ein Feld am Kemnader See in Witten ist am Mittwoch in Brand geraten.
  • Die Bürger sollten ihre Fenster und Türen geschlossen halten.

Update, Mittwoch (10. Juli), 15.25 Uhr: Wie die Feuerwehr in Witten gegenüber RUHR24 mitteilt, ist das Feuer am Brückenkamp inzwischen unter Kontrolle. Die Einsatzkräfte sind mit etwa 35 Kräften vor Ort. Da die Löscharbeiten noch andauern, sollten Anwohner Fenster und Türen noch geschlossen halten.

Erstmeldung, Mittwoch (10. Juli), 15 Uhr: Auch die A43 sei in dem Bereich von den Rauchgasen betroffen. Ein Feld sei laut ersten Informationen in der Nähe des Kemnader Sees in Witten in Brand geraten. Die Feuerwehr in Witten warnte die Bevölkerung in der Folge gegen 14.30 Uhr am Mittwoch auch über ihre Warn-App Nina.

Wie ein Sprecher der Feuerwehr gegenüber RUHR24 sagte, drohe das Feuer auf andere Felder überzugreifen.

Giftige Gase in Witten

Die Behörden warnen die Bürger vor den giftigen Gasen. Sie bitten die Bevölkerung, sich im betroffenen Bereich sofort in geschlossene Räume zu begeben. „Schließen Sie vorsorglich Fenster und Türen und schalten Sie Klima- und Lüftungsanlagen ab“, heißt es in einer Warnung der Feuerwehr.

Derzeit kommt es im Ruhrgebiet aufgrund der Trockenheit immer wieder zu Flächenbränden auf Feldern. Am vergangenen Wochenende etwa hatte die Feuerwehr auch einen Einsatz an der Ruhr.

Zigaretten und Glas könnten für Flächenbrand sorgen

Unachtsam weggeschnipste Zigaretten oder auch Glasscherben können laut Feuerwehr Verursacher für Flächenbrände dieser Art sein.

Warum es am Mittwoch in Witten zu dem Flächenbrand gekommen, ist derzeit noch nicht bekannt.

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