Bild: Daniele Giustolisi/RUHR24

Am Wochenende zwischen dem 22. und 24. März 2019 richtet die Bundespolizei am Hauptbahnhof Dortmund eine Waffenverbotszone ein. Auch an den Hauptbahnhöfen in Essen, Mühlheim an der Ruhr und Gelsenkirchen wollen die Beamten verstärkt kontrollieren. Neben Messern sind auch alle anderen Hieb-, Stoß-, Stich und Schusswaffen verboten.

Eine ähnliche Aktion gab es im vergangenen Jahr schon einmal. Damals haben die Beamten nicht nur jede Menge Waffen, sondern auch Drogen gefunden. Damals wurden 391 Personen kontrolliert. Etwa 50 Beamte waren im Einsatz.

Alle Fragen und Antworten zur Waffenverbotszone gibt es hier.

Waffenverbotszone wird bereits zum zweiten Mal eingerichtet

Jetzt wird die Aktion zwischen dem 22. und 24. März wiederholt. Grund dafür ist nach Angaben der Bundespolizei, dass auch 2019 viele noch immer Waffen mit sich führen. Das führt wiederum dazu, dass diese bei Straftaten im Umfeld des Bahnhofs immer wieder zum Einsatz kommen.

Nach Angaben der Bundespolizei, finden Beamte bei stichprobenartigen Kontrollen immer wieder Waffen. Vor allem Messer sind dabei ein Problem. Besonders mitgeführte Einhandmesser, die sich mit einer Hand schnell öffnen lassen.

Waffenverbotszone ist eine der Konsequenzen, aus Übergriffen am Hbf Gelsenkirchen

Die Waffenverbotszonen sollen in vier Hauptbahnhöfen in NRW eingerichtet werden. Dortmund, Gelsenkirchen, Essen und Mühlheim/Ruhr werden täglich von vielen hunderttausend Reisenden genutzt. Und hier kommt es immer wieder zu Problemen.

Die Bundespolizei hat dabei vor allem aggressives Verhalten von Jugendlichen und jungen Männern als eines der Hauptprobleme ausgemacht. Zuletzt hat ein Fall in Gelsenkirchen für Aufsehen gesorgt. Damals wurden Bahn-Mitarbeiter und Reisende von Jugendlichen bedroht.

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Eine der Konsequenzen aus diesem Vorfall ist jetzt die geplante Waffenverbotszone in und um die Hauptbahnhöfe. Los geht es am Freitag (22. März) um 18 Uhr bis Samstag (23. März) um 6 Uhr. Und dann noch einmal am Samstag (23. März) um 18 Uhr bis Sonntag (24. März) um 6 Uhr.

Wer gegen das Waffenverbot verstößt, muss mit einer Strafe von 100 Euro rechnen.