Bild: Daniele Giustolisi/Dortmund24

Ein Zugbegleiter wollte im RE1 hinter Mülheim an der Ruhr lediglich die Fahrscheine kontrollieren. Das passte einem Fahrgast so gar nicht. Der zeigte dem Kontrolleur stattdessen seine Waffe.

Der 61-jährige Fahrgast hatte am Donnerstagmorgen (16. Mai) so gar keine Lust darauf, sein Ticket vorzuzeigen. Er verwies auf seine Waffe, die er in seiner Jackeninnentasche bei sich trug.

Zugbegleiter behielt den Mann mit der Waffe im Auge

Der geschockte Zugbegleiter verständigte die Bundespolizei und behielt den Mann mit der Waffe für die restliche Fahrt im Auge. Nach einem Halt am Hauptbahnhof Duisburg stieg der 61-Jährige aus.

Der Mitarbeiter der Deutschen Bahn führte die Polizei zu dem bewaffneten Mann auf dem Bahnsteig. Nach der Aufforderung der Polizei stehen zu bleiben, griff der Verdächtige in seine Jacke.

Gegen den Verdächtigen wurde ein Strafverfahren eingeleitet

Die Polizisten zogen daraufhin ihre Waffen und gaben dem Mann Befehle, wie er sich verhalten soll. Diesen kam der Mann nach und die Polizei konnte eine Softairwaffe sicherstellen.

Es stellte sich heraus, dass der Mann bereits wegen psychischen Erkranken aufgefallen ist.
Wieso er die Waffe mit sich führte, gab er nicht bekannt. Gegen den Tatverdächtigen wurde ein Strafverfahren wegen der Bedrohung sowie ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet.

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Der Zugbegleiter erlitt einen Schock und wurde zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.