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In der kommenden Woche wird es eng auf den Autobahnen in NRW. Zusätzlich zum Ferien-Verkehr hat die US-Army angekündigt, dass rund 300 Fahrzeuge der Streitkräfte auf dem Weg von den Niederlanden nach Polen Deutschland durchqueren werden. Dabei passieren sie auch Nordrhein-Westfalen und das Ruhrgebiet.

  • Rund 300 Fahrzeuge des US-Militärs fahren in der kommenden Woche (ab 14. Oktober) durch NRW.
  • Die Streitkräfte sind auf dem Weg nach Polen, wo sie dort stationierte Kameraden ablösen sollen.
  • Die Bundeswehr unterstützt die US-Army auf ihrem Weg nach Osten.

US-Army fährt durch das Ruhrgebiet

Wer in der kommenden Woche auf den Autobahnen in NRW unterwegs ist, könnte auf Panzer und Militärfahrzeuge treffen. Denn die US-Army schickt laut einer Mitteilung eine Einheit nach Polen, wo die Streitkräfte dort stationierte Kameraden ablösen sollen. Auf dem Weg durchquert der Konvoi wie zuletzt im Januar auch das Ruhrgebiet.

Dadurch könnte es zu Verkehrsbehinderungen kommen. „Durch die Militärtransporte sind zeitweilige Behinderungen des Straßenverkehrs auf den Autobahnen nicht auszuschließen“, schreibt die Bundeswehr, die die US-Army auf dem Weg durch das Ruhrgebiet nach Osten begleitet und unterstützt.

Route der US-Army soll über die A2 und durch das Ruhrgebiet führen

Vorwiegend betroffen sei die A2, die genaue Route der Streitkräfte wurde nicht veröffentlicht. Zwischenstopps seien in Rheindahlen (bei Mönchengladbach) und Augustdorf (Nähe Detmold) geplant.

Um die Auswirkungen auf die Bevölkerung möglichst gering zu halten, werde die US-Army vor allem nachts unterwegs sein. Insgesamt rund 300 Fahrzeuge werden ab Montag (14. Oktober) vom Hafen im niederländischen Vlissingen, wo die Brigade Freitag an Land gegangen ist, über das Ruhrgebiet nach Polen fahren.

Dort ist derzeit bereits eine Brigade der US-Army stationiert. Sie soll nun abgelöst werden. Beide Einheiten sind als Teil der Militäroperation „Atlantic Resolve“ in Polen. Durch sie will die USA die Nato-Mitglieder in Osteuropa militärisch unterstützen – als Reaktion auf die russische Intervention in der Ukraine.

Im Oktober gab es einen schweren Unfall auf der A2 bei Dortmund. Ein Krankentransporter fuhr auf einen LKW auf. Es gab mehrere Verletzte.