Bild: pixabay/Tobias Hämmer

Wie ein liebgewonnenes Ritual, muss der Deutsche Wetterdienst (DWD) in dieser Woche fast täglich UnwetterWarnungen ausgeben. Auch am Freitag Nachmittag (7. Juni) war es wieder ungemütlich.

  • In NRW müssen wir uns am Freitagabend auf schwere Gewitter und Sturmböen einstellen.
  • Unwetter treten nur sehr lokal auf.
  • Betroffene Orte trifft es dann mitunter aber sehr heftig.

Update, Mittwoch (18. Juni) 10.49 Uhr:

Auch am Mittwoch den 18. Juni soll es im Ruhrgebiet wieder unruhig werden.

Update, Sonntag (9. Juni) 20.17 Uhr: Am Pfingstmontag wird es erst sonnig, dann wird es ungemütlich. Abends könnte es wieder zu Gewittern kommen.

Update, Samstag (8. Juni, 14.15 Uhr: Am Samstag wurden mehrere Veranstaltungen in NRW abgesagt. Darunter der Muddy Angel Run 2019 in Duisburg.

Auch der Zoo in Wuppertal bleibt geschlossen.

Update, Samstag (8. Juni), 13 Uhr: Im Kreis Gütersloh in Langenberg-Benteler hat am Freitag (7. Juni) beim Sturm eine Windhose ein Veranstaltungszelt mehrere Meter durch die Luft geweht. Die Polizei berichtet, dass dabei insgesamt 12 Menschen verletzte worden sind.

Update, Samstag (8. Juni), 12.10 Uhr: Heute soll es erneut stürmisch werden in Nordrhein-Westfalen. Außerdem kann es zum Abend hin erneut regnen.

Update, Freitag (7. Juni), 20.15 Uhr: Das schwerere Unwetter ist schon über NRW gezogen. Über den Abend und bis in die Nacht hinein soll sich das Wetter bessern.

Update, Freitag (7. Juni), 19 Uhr: Der Deutsche Wetter Dienst hat für die Städte Münster, Dortmund und Bochum die Stufe 2 „Warnungen vor markantem Wetter“ herausgegeben.

Köln, Düsseldorf und Essen hingegen haben die Stufe 1 „Wetterwarnugen“

Update, Freitag (7. Juni), 18.45 Uhr: Das Gewitter hat das Ruhrgebiet erreicht.

Update, Freitag (7. Juni), 18.30 Uhr: Die Ausläufer des Sturmtiefs sind über Dortmund angekommen.

Update, Freitag (7. Juni), 18 Uhr: Die Unwetter haben NRW erreicht. Über der Eifel und über Teilen des Rheinlandes kann es gegen 18 Uhr zu Gewittern kommen.

Ein heftiger Sturm hat in Frankreich schon für drei Todesopfer gesorgt.

Erstmeldung, Freitag (7. Juni), 13 Uhr: Wer mit einem schönen Grillabend im Freien in sein Wochenende starten wollte, sollte diese Pläne noch einmal überdenken. Ab 16 Uhr soll es laut DWD heute in NRW zu schweren Gewittern kommen. Stürmisch kann es fast den ganzen Tag über sein.

Unwetter hat Gewitter und stürmische Böen im Gepäck

Während die Voraussagen zu der nahenden Gewitter-Front noch recht vage und mit einigen Unsicherheiten belastet ist, gilt die Warnung vor heftigem Wind eindeutig.

In NRW warnt der DWD seit 11 Uhr vor Windböen mit Geschwindigkeiten bis 60 km/h. In exponierten Lagen treten Sturmböen mit bis zu 70 km/h Windgeschwindigkeit auf.

Ab 16 Uhr soll es mit einiger Wahrscheinlichkeit außerdem wieder ordentlich krachen in NRW. Betroffen ist das ganze Bundesland, also auch das Ruhrgebiet:

  • Bochum
  • Bottrop
  • Dortmund
  • Duisburg
  • Essen
  • Gelsenkirchen
  • Herne
  • Mühlheim
  • Oberhausen

Die kräftigen Gewitter nähern sich von Südwest und werden von Sturmböen mit bis zu 100 km/h begleitet. Lokal sind sogar Orkanböen mit 120 km/h möglich.

Kurzer Starkregen und Hagel mit Körnern um die zwei bis drei Zentimeter sind außerdem drin.

Gewitter: Wann genau es kracht ist noch unklar

Bei der Gewitterwarnung handelt es sich bislang um eine Vorabinformation. Uhrzeit und Ausmaß des eintreffenden Unwetters können die Wetterexperten zur Zeit noch nicht genau einschätzen.

Typischerweise treten die Auswirkungen des Unwetters sehr lokal auf. Nur wenige Orte werden mit der vollen Wucht der Gewitter und Sturmböen getroffen.

So fegte am vergangenen Mittwoch (5. Juni) im Kreis Borken ein Tornado durch die Straßen – während es im restlichen NRW vergleichsweise ruhig blieb. Dennoch sollten sich Menschen in NRW mit diesen Vorkehrungen auf ungemütliches Wetter einstellen.

Dazu, ob die heftigen Wettererscheinungen mit dem Klimawandel zusammenhängen, gibt es bislang keine Einschätzungen. In Bochum und anderen Städten wurde unabhängig vom Wetter jedoch der Klimanotstand ausgerufen.