Sieben Tote in Italien

Horror-Unfall in Südtirol: Siebtes Todesopfer stammt aus dem Ruhrgebiet

Entsetzen in Unna: Nach dem tödlichen Unfall vom Wochenende in Südtirol steht nun fest, dass eines der sieben Opfer aus der Stadt im Ruhrgebiet stammt.

  • In Italien sind bei einem Unfall insgesamt sieben Menschen ums Leben gekommen.
  • Ein betrunkenen Mann war in Luttach im Norden von Südtirol nahe der Grenze zu Österreich in eine Gruppe von Urlaubern gerast.
  • Jetzt steht fest: Auch die am Montag in einem Krankenhaus gestorbene Frau stammt aus dem Ruhrgebiet.

Update, Donnerstag (9. Januar), 8.04 Uhr: Traurige Gewissheit nach dem schweren Unfall in Luttach (Südtirol) am Sonntag (5. Januar). Seit Montag ist bekannt, dass neben den sechs Personen, die unmittelbar bei dem Unfall ums Leben kamen, auch eine siebte Person gestorben ist.

Nun steht fest: Es handelt sich um eine junge Frau aus Unna (bei Dortmund). Das berichtet der Westfälische Anzeiger. Die 21-Jährige sei in einem Krankenhaus in Innsbruck ihren schweren Verletzungen erlegen. Die Polizei Unna habe der Zeitung bestätigt, dass ein Opfer des Unfalls in Südtirol aus dem Kreisgebiet komme.

Südtirol: Unfallfahrer von Luttach bricht bei Vernehmung zusammen

Update, Mittwoch (8. Januar), 13.03 Uhr: Bei seiner Vernehmung durch den Untersuchungsrichter soll der Unfall-Fahrer von Luttach zusammengebrochen sein. Laut Medienberichten musste die Haftprüfung abgebrochen werden. Der 27-Jährige bleibt damit weiter im Gefägnis in Bozen (Südtirol).

Update, Mittwoch (8. Januar), 7.51 Uhr: Der Unfallfahrer von Südtirol sitzt in Haft und soll nun erstmals zu dem tödlichen Unfall in Luttach befragt werden. Das könnte sich jedoch schwierig gestalten, wie Rainews berichtet. Demnach sei der 27-Jährige laut seinem Anwalt in sehr schlechter psychischer Verfassung. Er habe im Gefägnis Beruhigungsmittel bekommen und werde regelmäßig vom Wachpersonal kontrolliert. Dem Mann drohen bis zu 18 Jahre Haft.

Unfalldrama in Südtirol: Betrunkener Fahrer bereut Vorfall 

Update, Dienstag (7. Januar), 8.20 Uhr: Der Autofahrer, der in Südtirol betrunken in eine Gruppe Urlauber gerast war, bereut den Unfall. Er habe sich für nicht so betrunken gehalten, sagte er laut der Deutschen Presse-Agentur  (dpa) seinem Pflichtverteidiger.

Dass er getrunken habe, sei ihm demnach klar gewesen. Als er den Wert von fast zwei Promille gehört habe, sei er verwundert gewesen. In Italien gilt ähnlich wie in Deutschland eine 0,5-Promille-Grenze.

Der 27-Jährige habe seinem Anwalt ungefähr gesagt: "Es wäre besser gewesen, ich wäre gestorben anstelle der anderen Menschen." Er soll Mitte der Woche von einem Richter vernommen werden.

Unfalldrama in Südtirol: Zahl der Toten gestiegen

Update, Montag (6. Januar), 17.45 Uhr: Die Polizei Bozen hat am Montagnachmittag mitgeteilt, dass sich die Zahl der Toten nach dem schrecklichen Unfall auf sieben erhöht hat. Darüber berichtete der Focus. Eine Frau aus Deutschland, die ebenfalls in den Unfall involviert war, sei den Verletzungen in einem Krankenhaus in Österreich erlegen.

Auto fährt in Südtirol in Reisegruppe.

Update, Montag (6. Januar), 13.50 Uhr: Am Montag (6. Januar), dem Tag nach dem schrecklichen Unfall in Luttach (Südtirol) sind zahlreiche Angehörige aus Deutschland nach Italien gereist. Viele von Ihnen kamen laut dpa zum Krankenhaus Bruneck, etwa 20 Kilometer vom Unfallort entfernt. Dort wurden die Leichen der Getöteten für eine endgültige Identifizierung aufbewahrt.

Unfalldrama in Südtirol: Suff-Fahrer ins Gefängnis verlegt

Update, Montag (6. Januar), 12.06 Uhr: Wie der Stern berichtet, soll der Fahrer, der den tödlichen Unfall in Luttach (Südtirol) verursacht hatte, in eine Psychiatrie eingewiesen worden sein. Als er von der hohen Zahl der Opfer erfahren habe, hätte er Selbstmordgedanken geäußert. Die dpa meldet dagegen, der 27-Jährige habe das Krankenhaus in Bruneck verlassen und werde nun in ein Gefängnis nach Bozen verlegt.

Update, Montag (6. Januar), 11.25 Uhr: Nach dem tragischen Unfall in Südtirol hat auch die Disco reagiert, in der die Urlauber vor dem tödlichen Unfall gefeiert hatten. Das Team des "Hexenkessel" im Ahrntal sprach den Angehörigen sein Beileid aus. "Aus Respekt und tiefer Trauer bleibt das Lokal heute geschlossen!", stand am Sonntag auf der Facebook-Seite des Klubs.

Unfalldrama in Südtirol: Skiurlauber kamen aus der Disco

Update, Montag (6. Januar), 10.32 Uhr: In Südtirol ermitten Polizei und Staatsanwaltschaft weiter, wie es zu dem tödlichen Unfall kommen konnte. Dazu, wie es den Verletzten geht, machte die Polizei Bozen am Montagmorgen jedoch keine weiteren Angaben. Da der Dreikönigstag in Italien ein Feiertag ist, werde es voraussichtlich erst am Dienstag weitere Neuigkeiten zu dem Unfall geben.

Update, Montag (6. Januar), 7.30 Uhr: Mittlerweile ist klar: Die Skitouristen kamen aus der Disco und waren gerade aus einem Shuttlebus gestiegen, als der Unfall passierte. Sie hatten gerade die Straße nahe ihrer Unterkunft überqueren wollen. Der betrunkene Autofahrer sei viel zu schnell unterwegs gewesen, sagten Augenzeugen der dpa.

Unfall mit sechs Toten in Südtirol

Nach Angaben des Innenministeriums NRW in Düsseldorf kamen zwei der Opfer aus Wuppertal, einer aus Köln sowie einer aus Dortmund. Die Toten müssen jedoch noch abschließend identifiziert werden.

Die Ermittler gehen derweil von einem Unfall aus und nicht von einer absichtlichen Tat. Der Fahrer wurde festgenommen. Ihm wird unter anderem mehrfache Tötung im Straßenverkehr vorgeworfen. Ihm drohen zwischen acht und zwölf Jahren Haft.

Unfalldrama in Südtirol: Angehörige der Toten auf dem Weg nach Italien

Update, Sonntag, 19.08 Uhr: Nach dem schweren Unfall in Luttach (Südtirol) schwebt einer der Verletzten laut dpa noch immer in Lebensgefahr. Insgesamt seien elf Personen verletzt worden, vier davon schwer.

Die sechs Todesopfer, alle Deutsche, seien noch am Unfallort gestorben. Es soll sich um drei Männer und drei Frauen handeln. Sie waren wohl auf dem Weg zurück in ihre Unterkunft. Die Angehörigen der Toten sollen derzeit auf dem Weg nach Südtirol sein.

Einen Tag nach der Katastrophe von Luttach gedenken die Ersten der Opfer.

Update, Sonntag (5. Januar), 18.01 Uhr: Wie die Polizei Dortmund berichtet, soll einer der in Südtirol getöteten Urlauber aus Dortmund stammen. Die Angehörigen des 22-Jährigen seien von der Polizei informiert und von Notfallseelsorgern betreut worden.

Update, Sonntag (5. Januar), 16.56 Uhr: International hat die Tragödie von Luttach in Südtirol für viel Aufsehen gesorgt. Neben unzähligen deutschsprachigen Medien berichteten unter anderem auch die New York Times, die Washington Post und die britischen Tageszeitungen Daily Mail und Telegraph über das Unglück.

Kanzlerin Merkel äußert sich zum Drama in Südtirol

Auch die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich mittlerweile geäußert. Sie ließ via Twitter mitteilen: "Ich trauere mit allen, die dort heute Nacht Kinder, Geschwister, Freunde verloren haben. Den Verletzten wünsche ich Kraft und baldige Genesung."

Update, Sonntag (5. Januar), 16.13 Uhr: Wie die dpa aus Regierungskreisen aus Düsseldorf erfahren haben will, sollen vier der sechs in Südtirol getöteten Urlauber aus NRW kommen. Sie kamen durch die Unachtsamkeit und offenbar zu schnelle Fahrt eines Alkoholisierten zu Tode.

In Luttach, wo es zu dem Unglück kam, gab es nach dpa-Informationen aus dem Ort seit längerem Klagen über Autos, die auf der Hauptstraße rasen und über mangelnde Kontrollen.

Unfalldrama in Südtirol

: Zeugen äußern sich zum Unfall in Luttach

Update, Sonntag (5. Januar), 15.33 Uhr: Wie der Busfahrer des Nachtexpresses, der die Grupper junger Urlauber nach Luttach transportiert hat, gegenüber der Deutschen Presse-Agentur sagte, sei der Unfallfahrer zu schnell unterwegs gewesen. Der Busfahrer habe dem 28-jährigen Einheimischen, der mit 1,9 Promille im Blut unterwegs war, ein Signal mit dem Licht des Busses geben wollen. Offenbar vergebens. Der Mann aus Kiens im Pustertal fuhr in die Menschengruppe, sechs Menschen starben.

Update, Sonntag (5. Januar), 13.47 Uhr: Mindestens zwei der in Südtirol getöteten Urlauber sollen aus NRW stammen. Das berichtet die dpa unter Berufung auf Polizeikreise. Eine Person soll aus Köln, eine weitere aus Remscheid stammen.

Nach Unall in Südtirol: Großteil der Todesopfer stammt wohl aus NRW

Außerdem ist es möglich, dass noch weitere Opfer aus Nordrhein-Westfalen kommen. Auf Twitter meldete sich NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) zu Wort. Er schreibt: "Wir müssen derzeit davon ausgehen, dass die meisten Todesopfer aus Nordrhein-Westfalen stammen."

Update, Sonntag (5. Januar), 11.47 Uhr: Gruppen von Schülern und Studenten kommen jedes Jahr nach Luttach, wo das Unglück mit sechs Toten in der Nacht zu Sonntag geschah. Eine Mitarbeiterin der Unterkunft, in der die jungen Urlauber nächtigten, sagte gegenüber der öffentlich-rechtlichen Sender RAI, die Urlauber seien am Samstag in einem drei Kilometer entfernten Club gewesen, um zu feiern. Danach hätten sie einen Nachtbus zurück nach Luttach genommen, wo es zu dem tödlichen Unfall kam. Für gewöhnlich, so die Sprecherin, seien die Gruppen junger Südtirol-Urlauber in eine Bar in der Nähe des Ferienhauses feiern gewesen.

Drama von Südtirol: Fahrer hatte in Luttach viermal so viel Alkohol im Blut, wie erlaubt

Update, Sonntag (5. Januar), 11.17 Uhr: Wie die Südtiroler Zeitung Alto Adige berichtet, war der Unfallfahrer (28) aus dem Pustertal mit dem vierfachen des erlaubten Alkoholwertes im Blut unterwegs gewesen, als er in Luttach in die Gruppe junger Urlauber aus Deutschland fuhr. Inzwischen wurde der Mann verhaftet und in ein Gefängnis in Bozen gebracht. Sechs Menschen wurden bei dem Unfall getötet.

Auf dieser Straße in Luttach wurden sechs Menschen getötet.

Unterdessen berichtet Alto Adige, die Opfer seien Teil einer Gruppe von Touristen aus Norddeutschland gewesen, die sich im Ahrntal aufhielten, um Skiurlaub zu machen. Sie hatten die Nacht in einem Club verbracht, waren danach aus einem Shuttle ausgestiegen und hatten die Staatsstraße überqueren wollen, als sie vom Auto angefahren wurden.

Südtirol: Unfall in Luttach wohl durch Alkohol-Fahrt verursacht

Update, Sonntag (5. Januar), 10.24 Uhr: Der 28-jährige Unfallfahrer, der in Luttach stark alkoholisiert mit seinem Audi TT in die Gruppe junger Urlauber gefahren war, wurde inzwischen festgenommen. Er wird der Tötung im Straßenverkehr verdächtigt. Je nach Alkoholgehalt drohen dem Mann bis zu zwölf Jahre, aber mindestens sechs Jahre Haft, berichtet der öffentlich-rechtliche Sender Rai.

Unfall in Luttach (Südtirol): Vier von elf Verletzten wurden schwer verletzt

Update, Sonntag (5. Januar), 10.05 Uhr: Ein Sprecher der Südtiroler Landesnotrufzentrale sagte bei der Pressekonferenz am Sonntagmorgen, dass von den elf Verletzten aus der Gruppe junger, deutscher Urlauber vier Menschen schwerst verletzt wurden. Sie wurden in Krankenhäuser in Bozen, Bruneck und Innsbruck transportiert. Die übrigen sechs Personen wurden mittelschwer bzw. leichtverletzt. Zwei der elf verletzten Personen stammen den Angaben nach aus Südtirol, alle anderen kommen aus Deutschland. Es handle sich um eine Jugendgruppe zwischen 20 und 25 Jahren.

Der Fahrer des Unfallautos hatte zu viel Alkohol im Blut, als es auf dieser Straße in Luttach zur Tragödie kam.

Update, Sonntag (5. Januar), 10.04Helmut Klammer, der Bürgermeister von Luttach, sprach von einer "betrüblichen Situation". Der Ortsvorsteher war kurz nach dem tödlichen Unfall sechs Todesopfern vor Ort, machte sich von der Lage ein eigenes Bild. Die aktuelle Situation sei nicht nur für die Hinterbliebenen der Opfer eine schreckliche Situation, sondern auch für das gesamte Ahrntal. Er hoffe, dass der Verkehrsunfall keinen Schatten auf die Region werfe.

Drama von Luttach: Hauptmann von Südtirol kann keine Details zu Opfern nennen

Update, Sonntag (5. Januar), 10 Uhr: Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher bat bei einer Pressekonferenz am Sonntagmorgen um Verständnis, dass die Identität der Opfer von Luttach zunächst nicht genannt werden könnte. Zunächst müssten die Hinterblieben informiert werden.

Landeshauptmann Arno Kompatscher äußerste sich nach dem Unfall in Luttach vor der Presse.

Update, Sonntag (5. Januar), 9.57 Uhr: "Wir sind alle geschockt", sagte Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher bei einer Pressekonferenz am Sonntagmorgen (5. Januar) in Luttach. "Wir hatten uns alles Gute für das neue Jahr gewünscht, aber jetzt beginnt dieses neue Jahr mit einer schrecklichen Tragödie", versuchte Südtirols Oberhaupt seine Emotionen kurz nach dem Unfall in Luttach mit sechs Toten und elf Verletzten in Worte zu fassen.

Tödlicher Unfall in Luttach (Südtirol): Opfer aus verschiedenen Teilen Deutschlands

Update, Sonntag (5. Januar), 9.46 Uhr: Die Opfer des tödlichen Unfalls mit sechs Verstorbenen in Luttach sollen wahrscheinlich aus verschiedenen Regionen in Deutschland kommen, sagte ein Sprecher der Feuerwehr in Luttach gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. Den Angaben zufolge müssen die Opfer noch identifiziert werden. In der Gruppe von Deutschen hätten sich nicht alle untereinander gekannt und nicht alle hätten Dokumente bei sich gehabt, hieß es bei der Polizei.

Drama in Luttach: Fahrer bei Unfall in Südtirol stark alkoholisiert

Update, Sonntag (5. Januar), 9.26 Uhr: Wie die Behörden in Südtirol mitteilen, soll der Fahrer des Fahrzeugs, ein 28-jähriger Mann aus dem nahegelegenen Kiens, bei dem Unfall stark alkoholisiert gewesen sein. Er habe den Angaben nach dem Unfall in Luttach mit sechs Toten und 11 teils schwer verletzten überlebt.

In der Gruppe, in die das Auto gerast war, sollen sich junge Urlaube im Alter zwischen 17 und 25 Jahren befunden haben.

Update, Sonntag (5. Januar), 9.14 Uhr: Wie der italienische Fernsehsender Rai berichtet, soll es sich bei dem Fahrer des Unfallwagens von Luttach um einen 28-jährigen Mann aus Kiens handeln. Der Ort liegt rund 30 Kilometer von der Unfallstelle entfernt und befindet sich westlich von Bruneck. Der Mann war am frühen Sonntagmorgen in eine Gruppe von jungen Urlaubern aus Deutschland gefahren und hatte dabei sechs Menschen getötet. Elf weitere Personen wurden zum Teil schwer verletzt.

Südtirol: Feuerwehr spricht von Drama in Luttach von "tragischem Unfall"

Update, Sonntag (5. Januar), 9.05 Uhr: Der Landesfeuerwehrverband Südtirol spricht bei dem Todesdrama von Luttach von einem "tragischen Verkehrsunfall". 160 Einsatzkräfte waren vor Ort, nachdem es zum Zusammenstoß zwischen der deutschen Reisegruppe und dem Auto gekommen war. Sechs - laut ersten Angaben - junge Menschen starben, elf wurden teils schwer verletzt.

Luttach/Südtirol: Schwerer Unfall fordert sechs Tote aus Deutschland

Update, Sonntag (5. Januar), 8.34 Uhr: Wie der öffentlich-rechtliche Sender Rai in Italien berichtet, soll es sich bei den Todesopfern des Unfalles in Luttach heute Nacht um junge Menschen handeln, alle sollen jünger als 25 Jahre alt gewesen sein. "Es waren Studenten", zitiert der Sender einen Sprecher aus dem Ferienhaus in Südtirol, in dem die jungen Leute untergebracht waren.

Unfall in Südtirol (Luttach): Gruppe sollen junge Urlauber sein

Wie die Rai berichtet, soll die Gruppe junger Urlauber gegen 1.15 Uhr aus einem Bus gestiegen sein, um die Staatsstraße zu überqueren, als sechs Menschen von dem heranfahrenden Auto erfasst wurde. Laut ersten Angaben wollte die Gruppe eine Brücke über die Ahr ansteuern, um darüber zu einer Unterkunft zu gelangen.

Erstmeldung, Sonntag (5. Januar), 8.13 Uhr: Ein Auto ist in Südtirol in eine Reisegruppe gefahren und hat sechs Menschen tödlich verletzt. Man gehe davon aus, dass die Opfer aus Deutschland kommen, sagte ein Polizeisprecher aus Bozen der Deutschen Presse-Agentur (dpa) am Sonntag.

Südtirol: Sechs Menschen sterben bei Unfall in Luttach

Die Unfallstelle befindet sich Luttach im Ahrntal im Norden der italienischen Provinz Südtirol. Der Ort liegt etwa 20 Kilometer nördlich der Stadt Bruneck im Pustertal.

In Südtirol ist es in Luttach bei Bruneck zu einem tödlichen Unfall gekommen.

Wie örtliche Medien berichten, seien bei dem Unfall weitere elf Menschen aus der Gruppe teils schwer verletzt worden, nachdem der Pkw gegen 1.15 am frühen Sonntagmorgen (5. Januar) in eine Menschengruppe gefahren war. 

In Südtirol ist es in Luttach bei Bruneck zu einem tödlichen Unfall gekommen.

Die elf Verletzten wurden in mehrere Krankenhäuser in Südtirol und Innsbruck eingeliefert. Noch sei laut Medienberichten nicht sicher ist, ob sich die Urlauber beim Unfall im Ortszentrum von Luttach neben oder auf der Straße aufgehalten haben.

160 Einsatzkräfte waren im Einsatz. Bei einer Pressekonferenz um 8.30 Uhr in Luttach werden Einzelheiten bekannt gegeben.

Luttach liegt am Eingang des Ahrntales am Fuße des 3368 Meter hohen Schwarzensteins. Die Region ist bei Wanderern und Skifahrern gleichermaßen beliebt.

Der Unfall ereignete sich laut ersten Angaben nahe der Staatsstraße nahe des Flusses Ahr auf Höhe des Hotels Tiroler Adler.

Das Unglück mit sechs Toten in Luttach ist das zweite innerhalb einer Woche in Südtirol. Kurz vor dem Jahreswechsel, am 28. Dezember, hatte eine Lawine im Schnalstal drei Menschen getötet. Die Opfer kamen auch bei jenem Unglück aus Deutschland.

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