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Auf der A1 hat sich gestern Nachmittag (10. September) ein schwerer Unfall ereignet. An der Ausfahrt Hagen-Nord prallte ein 29-Jähriger mit seinem Transporter auf einen LKW.

  • Ein Transporter fuhr ungebremst in das Ende eines Staus.
  • Der Unfall ereignete sich auf der A1 bei Hagen in Richtung Köln.
  • Ein Rettungshubschrauber war im Einsatz.

Unfall auf A1 bei Hagen: 29-Jähriger übersieht Stauende

Die A1 ist eine der meist befahrenen Autobahnen in Deutschland. Gerade durch das Ruhrgebiet rollen täglich mehr als 100.000 Fahrzeuge auf dieser Straße – deshalb kommt es dort auch häufig zu einem Unfall.

So auch am Dienstagnachmittag gegen 14.20 Uhr. Ein LKW war auf der A1 Richtung Köln unterwegs, als er auf Grund eines Staus bei Hagen bremsen musste. Laut Angaben der Polizei handelte es sich bei dem Lastwagen um ein in Portugal zugelassenes Fahrzeug.

Ob der LKW die Warnblinker anhatte oder nicht, ist unklar. Der 29-jährige Fahrer eines Kleintransporters übersah jedoch offenbar, dass der Sattelzug vor ihm langsamer fuhr. So kam es zu dem Unfall. Auf der Höhe der Anschlussstelle Hagen-Nord knallte er ungebremst auf den LKW.

Rettungshubschrauber nach Unfall im Einsatz

Durch den Aufprall geriet der Transporter teilweise unter den Schlepper. Der junge Mann aus Wuppertal wurde bei dem Unfall in der Fahrerkabine seines Wagens eingeklemmt – und schwer verletzt.

Als die Einsatzkräfte am Unfallort eintrafen, war er jedoch noch ansprechbar. Er konnte das Fahrzeug aber nicht alleine verlassen. Die Rettungskräfte mussten den Fahrer des Transporters befreien.

In der Zwischenzeit landete auf der A1 bei Hagen auch ein Rettungshubschrauber. Dieser flog den schwerverletzten 24-Jährigen in ein nahe gelegenes Krankenhaus.

A1 bei Hagen nach Unfall teilweise gesperrt

Aufgrund des Unfalls und der Rettungsarbeiten musste die A1 teilweise gesperrt werden. Für die Dauer der Unfallaufnahme waren zwei der drei Fahrstreifen der Autobahn gesperrt. Ebenso die Auffahrt Hagen-Nord.

Die Sperrung dauerte in etwa bis 17 Uhr. Danach rollte der Verkehr wieder auf allen Fahrstreifen der A1.

Sowohl der Transporter als auch der LKW waren nach dem Unfall jedoch nicht mehr fahrbereit. Sie mussten von den Einsatzkräften abgeschleppt werden. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf rund 25.000 Euro.