Überflutete A40 und etliche Zugausfälle - so legte Sturm "Dragi" das Ruhrgebiet lahm

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Regen-Wetter im Ruhrgebiet. Foto: dpa

Sturm "Dragi" sorgte am Samstagnachmittag für Unwetter im ganzen Ruhrgebiet. Die Folgen waren Unfälle, Zugausfälle und Überschwemmungen.

Sturmtief "Dragi" hatte am Samstagnachmittag das Ruhrgebiet fest im Griff. Durch die starken Schauer und Sturmböen kam es zu Zugausfällen und Überschwemmungen.

Am frühen Samstagnachmittag erreichte Sturm "Dragi" das Ruhrgebiet. Zunächst wurde es vielerorts stürmisch, dann dunkel und schließlich peitschte von allen Seiten der Regen über das Land.

A40 bei Bochum überflutet

"Vor allem in der Mitte und im Norden Nordrhein-Westfalens kommt es zu Windstärken bis zu 115 Stundenkilometern", warnte ein Meteorologe des Deutschen Wetterdienstes in Essen am Nachmittag.

Auf der A40 bei Bochum kam es wegen des Unwetters zu Überschwemmungen. Autofahrer sollten besser langsam und vorsichtig fahren.

Zugausfälle wegen Unwetter im Ruhrgebiet

Im Bahnverkehr war vor allem das nördliche Ruhrgebiet betroffen. Zwischen Herne und Gelsenkirchen wurde der Zugverkehr der Regionalbahn 43 wegen Unwetterschäden gestoppt. Zwischen Haltern am See und Sythen war ein Baum ins Gleis gefallen. Dort konnten Züge der Linien RE2 und RE42 die Strecke nur auf einem Gleis fahren und es kam zu Verspätungen.

Abellio meldete Ausfälle auf der Regionalbahn-Linie 46 zwischen Bochum und Gelsenkirchen. Dort war die Oberleitung beschädigt. Auf der Strecke zwischen Köln und Siegen sorgte ein Sturmeinsatz der Feuerwehr für Ausfälle beim RE9 zwischen Wissen und Au.

Hier kam es zu weiteren Störungen im Bahnverkehr

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Unfälle in Dortmund & Umgebung

In und um Dortmund kam es am Samstagnachmittag sowie in den frühen Abendstunden zu einigen wetterbedingten Unfällen.

Aktuelle Top-Themen:

So landete auf der A1 bei Kamen eine Corvette im Autobahngraben, auf die Straßen stürzten mehrere Bäume und es fielen lose Dachteile auf die Wege. Und auch die Polizei hatte mit den Folgen des Sturms zu kämpfen.