Olé auf Schalke: 12 Festnahmen, Verletzte, sexuelle Nötigung - Polizei hat auf Schlager-Party viel zu tun

Olé auf Schalke. Foto: Torsten Mannek
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Olé auf Schalke. Foto: Torsten Mannek

26.500 Menschen verwandelten am Wochenende die Arena in Schalke in eine riesige Schlager-Party. Doch ganz lieb waren bei "Olé auf Schalke" nicht alle.

26.500 Menschen verwandelten am Wochenende die Arena in Schalke in eine riesige Schlager-Party. Doch ganz lieb waren bei "Olé auf Schalke" am Ende nicht alle Besucher, wie die Polizei berichtet.

  • Die Polizei hatte ein hohes Einsatzaufkommen bei Olé auf Schalke.
  • Es gab Verletzte und Festnahmen, ein Polizist musste sogar ins Krankenhaus.
  • Unterdessen gab es einen Eklat auf der Bühne - es ging um den Wendler.

Olé auf Schalke sorgt für viel Unruhe bei der Polizei

Ob Ikke Hüftgold, die Atzen oder Mia Julia - am Wochenende gab sich auf Schalke die Klinke in die Hand, was in der Schlager-Welt Rang und Namen hat. 26.000 Menschen pilgerten in die Arena nach Gelsenkirchen - und nicht wenige bereiteten der Polizei mit ihrem Verhalten Sorgen.

Die Polizei spricht in ihrem Bericht von einem "hohen Einsatzaufkommen" rund um Olé auf Schalke.

So mussten die Beamten bei der Schlagerparty, die am Samstag von 14 bis 23 Uhr lief, zwölf Personen in Gewahrsam nehmen und 34 Platzverweise aussprechen.

Sexuelle Nötigung bei Olé auf Schalke

Die Polizei leitete 33 Strafverfahren ein, unter anderem wegen Körperverletzung, sexueller Nötigung und Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte.

Und damit nicht genug: 22 Personen wurden insgesamt verletzt, darunter ein Polizeibeamter, der nach einem Faustschlag im Krankenhaus behandelt werden musste und nicht mehr dienstfähig war.

Die hohen Einsatzzahlen der Polizei waren nicht der einzige Tiefpunkt der ansonsten feucht-fröhlichen Schlager-Party auf Schalke (Fotos gibt's hier). So sorgte Sänger Willi Herren für einen Eklat auf der Bühne, als er sich bei seinem "Gaucho"-Song über Michael Wendlers Freundin Laura lustig machte.

Willi Herren sorgt für Eklat auf der Bühne

Aus den Lyrics "So gehen die Gauchos" textete Herren: "So geht die Laura ..." - inklusive entsprechender Geste. Dafür gibt es jetzt aber auch die Konsequenzen. So darf Willi Herren nicht beim "Essener Hallengaudi 2020" in Essen auftreten - weil der Veranstalter der Party der Manager von Michael Wendler ist.

Erst kürzlich war es um Schlager-Star Wendler auf dem Okotberfest zu einem Eklat gekommen, als sich der 47-jährige und seine neue Freundin (19) beleidigen lassen mussten.

Bei Olé auf Schalke endete dagegen der Auftritt Willi Herrens mit einem Eklat. Veranstalter Markus Krampe brach Herrens Auftritt ab. "Für mich ist der Bogen hier überspannt worden. Wir sind zu professionell bei der Olé Party-Tour, um solche Kinderreien mitzumachen", so Krampe zu RTL.