Polizei Oberhausen warnt 

Unglaublich: Betrüger im Ruhrgebiet nutzen die Coronavirus-Pandemie als Masche - Senioren besonders betroffen

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Betrüger im Ruhrgebiet versuchen aus dem Coronavirus Profit zu machen.

Im Ruhrgebiet sind derzeit Betrüger unterwegs, die versuchen, aus dem Coronavirus Profit zu machen. Die Polizei Oberhausen warnt. Wir verraten euch, was ihr jetzt wissen müsst.

  • Die Polizei im Ruhrgebiet warnt vor Betrügern, die aus der Coronavirus-Pandemie Profit schlagen wollen. 
  • In Oberhausen warnen die Beamten davor, dass sich Betrüger an Senioren wenden, um ihnen etwas zu verkaufen. 
  • Auch in Essen gab es einen speziellen Fall, bei der ein Unbekannter eine Seniorin betrügen wollte. 

Ruhrgebiet - Solidarität ist das Schlagwort in Coronavirus-Zeiten. Menschen sollen - sprichwörtlich - zusammenrücken und sich gegenseitig helfen. Einige Betrüger im Ruhrgebiet tun allerdings genau das Gegenteil, wie RUHR24.de* berichtet. Sie nutzen die Angst der Menschen zu ihren Gunsten.

Ruhrgebiet: Betrüger in Oberhausen nutzen Coronavirus aus

Die Polizei Oberhausen warnt derzeit vor Betrügern, die im Ruhrgebiet ihr Unwesen treiben. Schon am Freitag (13. März) warnte die Stadt vor Betrügern, die mit Broschüren von Haus zu Haus ziehen.

Bei den Broschüren handelt es sich um Flyer mit der Aufschrift "Ratgeber für Notfallvorsorge", die von offiziellen Ämtern stammen. Die Personen, die sie verteilen, allerdings nicht. Sie versuchen sich durch das Verteilen der Flyer das Vertrauen von Bürgern zu erschleichen.

Polizei im Ruhrgebiet warnt vor Betrügern: Seien sie misstrauisch

Dabei wenden sie sich überwiegend an Senioren, um Vorteile zu erschleichen. Die Polizei betont, dass weder von ihrer Seite aus, noch vonseiten der Stadt Personal unterwegs ist, dass an Haustüren zum Umgang mit dem Coronavirus berät.

Die Polizei rät dazu, nur bekannten Personen zu vertrauen, wenn diese ihnen Hilfe anbieten. Man solle misstrauisch sein, wenn fremde Personen an der Wohnungstür stehen oder sie etwa auf der Straße ansprechen, um Unterstützung anbieten zu wollen.

Man solle diese Personen nicht in die Wohnung lassen und sich auch nicht anstiften lassen, Geschäfte einzugehen. Wer von fremden Personen dahingehend angesprochen wird, solle sich umgehend an die Polizei wenden.

Fake News zum Corocavirus kursieren im Internet

Neben Betrügern kursieren aktuell auch sehr viele Fakenews rund um das Coronavirus im Netz. Seit dem Wochenende etwa werden über WhatsApp Sprachnachrichten verschickt, die falsche Informationen beinhalten.

Darin hieß es etwa, dass mehr Maßnahmen der Regierung folgen sollen, die das öffentliche Leben in Deutschland einschränken. In anderen Nachrichten wurde verbreitet, dass einige Aldi-Filialen wegen des Coronavirus schließen würden. All diese Informationen waren falsch.

Es gilt, die Verbreitung von Fake News zu stoppen, da diese zu unnötiger Panik verbreiten können. Da sie oft auch nicht leicht zu erkennen sind, gilt es mehr denn je, wachsam zu sein.

Konkreter Fall schreckt auf: Coronavirus-Betrüger auch in Essen

In Essen ist es zu einem Betrugsversuch gekommen - eine Seniorin hat nach Informationen der Polizei Essen und Mülheim an der Ruhr einen Anruf eines Unbekannten bekommen. Dieser habe versucht, ihr Atemschutzmasken zu verkaufen. Die Seniorin sei jedoch nicht auf die Betrugsmasche hereingefallen und habe das Gespräch sofort beendet.

*RUHR24.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks

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