Klima-Notstand im Ruhrgebiet? Das sind die Pläne der Politik

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Einige Städte im Ruhrgebiet denken darüber nach, den Klima-Notstand auszurufen. Foto: Julian Stratenschulte/dpa

Einige Städte im Ruhrgebiet denken darüber nach, den Klima-Notstand auszurufen. Was das für euch bedeuten würde, lest ihr hier:

Die Stadt Essen denkt scheinbar darüber nach, den Klima-Notstand auszurufen. Das berichtet der WDR. Die Maßnahme würde zu härteren Regeln im Kampf gegen den Klimawandel führen.

  • Stadt Essen überlegt, Klima-Notstand auszurufen
  • Diskussionen auch in anderen Städten im Ruhrgebiet
  • Ausrufung hat eher symbolischen Charakter

Voraussichtlich im Juli will die Stadt Essen entscheiden, ob es zu der Maßnahme kommt. Laut WDR hatten sich die Grünen, die Linke und zahlreiche Bürger dafür eingesetzt.

Klima-Notstand: Pläne auch in anderen Städten

Und auch andere Städte im Ruhrgebiet, wie Bochum, Herne, Oberhausen und Hattingen denken über den Notstand in Sachen Klimawandel nach. Bereits ausgerufen hat ihn Münster - als erste Großstadt in NRW.

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Druck auf die Städte hatten vor allem die Aktivisten der "Fridays for Future"-Bewegung aufgebaut. Seit Wochen demonstrieren diese jeden Freitag in vielen Städten für mehr Klimaschutz.

Ausrufung mit symbolischem Charakter

Klima-Notstand klingt zwar nach einer großen Katastrophe. So schlimm ist es aber dann doch nicht. Allerdings erkennen die Städte den Klimawandel damit als akute Bedrohung an. Rechtliche Folgen hat die Ausrufung aber nicht - vielmehr geht es um den symbolischen Charakter.

In Dortmund denkt man zwar noch nicht über den Klima-Notstand nach, aber die Stadt ergreift trotzdem Maßnahmen. Dafür wurde sie sogar ausgezeichnet. Und es ist auch höchste Zeit für mehr Klimaschutz, denn der Klimawandel könnte in NRW zur Gesundheitsgefahr werden.