Mehrere Autos beteiligt

Horror-Unfall im Ruhrgebiet: Auto schleudert in den Gegenverkehr – zwei Verletzte

In Gelsenkirchen hat sich ein schwerer Autounfall ereignet.
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In Gelsenkirchen im Ruhrgebiet waren am Samstag mehrere Autos an einem schweren Unfall beteiligt. Eine Frau musste aus ihrem Wagen befreit werden.

Gelsenkirchen – Mehrere Zeugen alarmierten am Samstag (5. Juni) die Feuerwehr Gelsenkirchen. Um 20.50 Uhr hatte es den Angaben zufolge auf der Münsterstraße im Gelsenkirchener Stadtteil Bismarck einen Unfall mit mehreren Autos gegeben.

StadtGelsenkirchen
Einwohner262.073 (2020)
Fläche104,8 km²

Schwerer Unfall in Gelsenkirchen: Frau wird mit Auto in den Gegenverkehr geschleudert

Ersten Erkenntnissen zufolge soll ein Auto auf der Straße mit mehreren anderen Fahrzeugen zusammengestoßen sein. Die Ursache für den Unfall sei bislang unklar. Eine ältere Frau wurde mit ihrem Wagen jedoch in den Gegenverkehr geschleudert (mehr Blaulicht-News aus dem Ruhrgebiet auf RUHR24).

Nach den Informationen der Feuerwehr war die Autofahrerin zwar nicht eingeklemmt. Sie konnte sich jedoch auch nicht selbst aus ihrem völlig deformierten Auto befreien. Die Einsatzkräfte vor Ort führten eine technische Rettung durch, so gelangte die Verunfallte aus ihrem Wagen.

Die Unfallstelle in Gelsenkirchen erstreckte sich über 200 Meter. Überall lagen Trümmerteile herum.

Gelsenkirchen im Ruhrgebiet: Unfall zieht sich über 200 Meter – Autotrümmer überall

Das Auto der Seniorin wurde durch den Aufprall offenbar weit weg geschleudert. In einer Pressemitteilung beschreibt die Feuerwehr Gelsenkirchen die Lage vor Ort als „unübersichtlich“. Die gesamte Unfall- und Einsatzstelle auf der Münsterstraße zog sich demnach über knapp 200 Meter. Autotrümmer verteilten sich bis auf angrenzende Straßenbahnschienen.

Die Frau wurde verletzt dem Rettungsdienst übergeben und kam zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Der Fahrer eines weiteren am Unfall beteiligten und schwer beschädigten Autos klagte außerdem über Schmerzen in der Brust. Er wurde ebenfalls in die Klinik gebracht. Der Einsatz der insgesamt 31 Kräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst war nach etwas mehr als einer Stunde beendet.

Schwerer Unfall auch in Dortmund: Unfallursachen sind Gegenstand der Ermittlungen

In Dortmund hatte es am späten Samstagabend ebenfalls einen schweren Unfall gegeben. Dabei wurden insgesamt vier Personen verletzt – darunter eine 35-jährige Frau. Dem Unfall ging offenbar ein illegales Autorennen voraus, an dem die Frau nicht beteiligt gewesen war.

Die Polizei ermittelt nun den genauen Unfallhergang. Auch bei dem Zusammenstoß der Autos in Gelsenkirchen hat die Polizei die Ermittlungen zur Unfallursache aufgenommen.

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