Grillen im Park: Hier ist es im Ruhrgebiet erlaubt

In vielen Parks im Ruhrgebiet ist Grillen erlaubt. Foto: Patrick Pleul/dpa
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In vielen Parks im Ruhrgebiet ist Grillen erlaubt. Foto: Patrick Pleul/dpa

Ihr wollt grillen, habt selbst aber keinen Garten oder Balkon? Kein Problem! Wir verraten euch, in welchen Parks im Ruhrgebiet es erlaubt ist. Alle Infos:

Ihr habt Lust, mal wieder zu grillen, selbst aber keinen Garten oder Balkon? Kein Problem, denn in fast allen Städten im Ruhrgebiet habt ihr auch in Parks die Möglichkeit, euer Essen über heißen Kohlen zu braten. Wir verraten euch, wo.

  • Grillen in vielen Parks erlaubt
  • Verbote in einigen Städten im Ruhrgebiet
  • Einweggrills häufig untersagt

In Dortmund ist wohl der Westpark die beliebteste Anlaufstelle für Hobby-Grillmeister. Im Sommer sind hier über die Wiesen viele Grills verteilt. Um 22 Uhr ist allerdings Schluss. Wer sich nicht daran hält riskiert Strafen. Grillen ist in Dortmund außerdem noch im Tremoniapark erlaubt.

Viele Möglichkeiten in Essen

In Essen ist Grillen bis zum geplanten Grillverbot in 2021 in fast allen Parks erlaubt - nur im Hallopark, im Schlosspark-Borbeck und im Krupp-Park gibt es explizite Verbote. Im Grugapark könnt ihr einen Grillplatz mieten. Selbst mitgebrachte Grills sind dort nicht erlaubt. In allen frei zugänglichen Grünanlagen könnt ihr laut Stadt aber ohne schlechtes Gewissen die Kohlen anfeuern.

Etwas weiter im Westen, in Duisburg, ist das Grillen - egal ob mit Holzkohle oder mit Briketts - in zahlreichen Grünanlagen gestattet. So gibt es in Duisburg, wo vor kurzem erhöhte Ozon-Werte festgestellt wurden, zum Beispiel im Erholungspark Biegerhof eine Grillwiese. Extra ausgewiesene Bereiche gibt es auch am Toeppersee in Rheinhausen, am Lohheider See in Baerl, am Uettelsheimer See in Homberg und an der Sechs-Seen-Platte im Süden von Duisburg.

Grillen in Bochum: Hier ist es erlaubt

Die Stadt Bochum schreibt auf ihrer Homepage, dass fast alle öffentlichen Parks und Grünanlagen zum Grillen freigegeben sind. Verbote gibt es "nur" im Stadtpark, im Stadtgarten Wattenscheid, auf den Grünflächen am Kemnader See, im Park Haus Weitmar und für einen großen Teil des Westparks.

Doch nicht nur in den größten Städten im Ruhrgebiet könnt ihr grillen. Wo es überall erlaubt ist, lest ihr hier:

  • Gelsenkirchen: Revierpark Nienhausen, Nordsternpark (spezieller Grillplatz)
  • Hamm: Grillbereiche im Lippepark und im Selbachpark
  • Recklinghausen: Grillplatz am Mollbeckberg

In der Coronavirus-Krise dürfen Menschen in NRW übrigens nur unter bestimmten Bedingungen den Grill anschmeißen und grillen

Grill-Verbote in einigen Städten

Schlechte Nachrichten gibt es für Grill-Fans aus Oberhausen, Hagen, wo Unbekannte einen Sportwagen demoliert haben, Herne, Bottrop und Mülheim. Dort ist das Grillen in städtischen Grünflächen grundsätzlich verboten. Teilweise gibt es aber Grillstellen, für die man sich vorab anmelden muss.

Grundsätzlich solltet ihr beachten, dass Einweg-Grills in vielen Parks verboten sind. Kauft euch also lieber ein günstiges Exemplar im Baumarkt und benutzt das immer wieder. Das lohnt sich auch finanziell. Wie man seinen Müll wie Essensreste und Grillkohle nach dem Grillen am besten entsorgt, erfahrt ihr hier. 

Die Entscheidung, welchen Grill man kauft, ist nicht immer einfach. Deshalb gibt die Stiftung Warentest Tipps. Außerdem solltet ihr beim Grillen diese Fehler vermeiden.