Beinahe tödlich

Recklinghausen: Horror-Attacke - Mann sticht Kontrahenten mit Messer bis auf den Schädelknochen

Am Hauptbahnhof Recklinghausen eskalierte ein Streit zwischen drei Personen. Jetzt folgt der Prozess. 
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Am Hauptbahnhof Recklinghausen eskalierte ein Streit zwischen drei Personen. Jetzt folgt der Prozess. 

Vor dem Landgericht Bochum geht es nun um einen Vorfall, der sich am Hauptbahnhof von Recklinghausen ereignet hat - die Details sind der reine Horror.

  • Im Februar dieses Jahres kam es am Hauptbahnhof Recklinghausen zu einer heftigen Attacke.
  • Im Vorfeld soll ein Streit um Marihuana eskaliert sein.
  • Bald startet der Prozess zum Vorfall vor dem Landgericht Bochum.

Recklinghausen/Ruhrgebiet - Im Bereich des Bahnhofvorplatzes kam es in Recklinghausen bereits am Anfang des Jahres zu einer gefährlichen Auseinandersetzung. Ein Beteiligter attackierte einen Mann mit einem Messer, dessen Klinge 6,5 Zentimeter misst.

Recklinghausen: Streit am Hauptbahnhof eskaliert - mit heftigen Folgen

Zuvor soll ein Streit zwischen drei Männern um den An- und Verkauf von Marihuana eskaliert sein, wie 24Vest berichtet. Das Opfer soll nach einer körperlichen Auseinandersetzung zusammen mit einem der zwei Angeklagten aus Herten (19) zu Boden gegangen sein.

Der zweite Angeklagte (18) soll in dieser Lage zusätzlich auf das Opfer eingeschlagen und eingetreten haben. Dann kam am Hauptbahnhof in Recklinghausen auch noch ein Messer ins Spiel (mehr Nachrichten aus dem Ruhrgebiet aus RUHR24.de).

Hauptbahnhof Recklinghausen: Mann sticht mit Messer 10 Zentimeter tief

Der 18-Jährige soll mit dem Klappmesser,  das eine Klingenlänge von etwa 6,5 Zentimeter hatte, auf den Kopf des Opfers eingestochen haben. Erst, als mehrere Zeugen einschritten, soll er von einem weiteren Angriff abgehalten worden sein.

Am Hauptbahnhof in Recklinghausen kam es zu einer gefährlichen Auseinandersetzung. Beinahe hätte sie tödlich geendet. 

Laut Mitteilung der Staatsanwaltschaft hat das Opfer sich bei dem Angriff in Recklinghausen eine Schnittverletzung von 10 Zentimeter Tiefe zugezogen. Diese Verletzung ist so schwerwiegend, dass sie innerhalb von wenigen Minuten zum Tod hätte führen können. Nachdem der 18-jährige Angeklagte von den Zeugen aufgehalten wurde, rettete sich das stark blutende Opfer in die Menschenmenge.

Vorfall am Hauptbahnhof Recklinghausen: So sieht die Staatsanwaltschaft den Fall

Die beiden mutmaßlichen Täter flüchteten, wurden jedoch drei Tage später festgenommen. Die Vorwürfe zu der gefährlichen Auseinandersetzung streiten sie ab.

Nun steht der Prozess zu diesem Vorfall vom 21. Februar dieses Jahres an. Der Vorwurf: versuchter Totschlag und gefährliche Körperverletzung. Wie die Staatsanwaltschaft mitteilt, gehe man davon aus, dass der 18-Jährige einen möglichen Tod des Opfers in Kauf genommen hat - der andere Angeklagte jedoch nicht. Der Prozess in Recklinghausen könnte laut Staatsanwaltschaft demnach zu seinen Gunsten ausfallen.

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