Bild: dpa

Zeugen bemerkten am Sonntag (17. Februar) vermummte und bewaffnete Männer im oberhausener Revierpark. Am Ende crashte die Polizei jedoch „nur“ den Dreh eines Rap-Videos.

Gegen 16.15 Uhr entdeckten Zeugen mehrere vermummte Personen auf einem Parkplatz am Revierpark. Sofort riefen sie die Polizei, die mit mehreren Streifenwagen zum Parkplatz anrückte.

Als die Beamten vor Ort war, sahen die Beamten tatsächlich eine Pistole, die vom Hosenbund eines der Vermummten baumelte. Mit gezogenen Schusswaffen brachten die Polizisten die Männer daraufhin zu Boden und fixierten sie dort.

Die Männer hatten sich für ein Rap-Video verkleidet

Schnell stellte sich aber heraus: Die Pistole des 21-Jährigen war nur eine Attrappe und auch die Masken waren nicht für Straftaten gedacht. Die Männer drehten gerade ein Rap-Video und hatten sich deswegen so verkleidet.

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Die Polizisten war von dem Video-Dreh scheinbar nicht sonderlich angetan. Sie weisen darauf hin, dass solche Aktionen wirklich gefährlich sind, weil meist weder Passanten noch Polizisten erkennen können, ob die Waffen echt sind oder nicht.

Filmproduktionsfirmen besorgen sich deshalb vor dem Dreh immer eine Genehmigung, filmen nur auf abgesperrtem Gelände – und informieren vorher die Polizei.