Boom während Corona

Neueröffnung: Im Ruhrgebiet öffnet ein neuer Online-Supermarkt

Der Online-Supermarkt Picnic ist einer der Gewinner der Corona-Pandemie. Im Ruhrgebiet eröffnet das Unternehmen jetzt einen weiteren Standort.

Oberhausen – Um sich den lästigen Einkauf zu ersparen und der möglichen Gefahr einer Infektion mit dem Coronavirus aus dem Weg zu gehen, lassen sich immer mehr Menschen ihre Lebensmittel nach Hause liefern. Der Online-Supermarkt Picnic hat deshalb schon zu Beginn der Corona-Pandemie sein Einzugsgebiet im Ruhrgebiet ausgeweitet. Diesen Weg geht das niederländische Unternehmen weiter.

StadtOberhausen
BundeslandNordrhein-Westfalen
RegierungsbezirkDüsseldorf
OberbürgermeisterDaniel Schranz (CDU)

Picnic eröffnet Standort in Oberhausen – auch Dinslaken soll beliefert werden

Ende Januar eröffnet ein neuer Standort in Oberhausen. Picnic zieht dort in ein 1.200 Quadratmeter großes Lager an der Duisburger Straße ein. Von dort aus sollen nicht nur Haushalte in Oberhausen mit Lebensmitteln beliefert werden, sondern auch im benachbarten Dinslaken.

Die Expansion nach Oberhausen soll nicht die einzige in diesem Jahr bleiben. „Aufgrund der großen Nachfrage unserer Kunden werden wir unser Liefergebiet 2021 immer mehr erweitern, um so noch mehr Haushalte beliefern zu können“, sagt Frederic Knaudt aus dem Gründerteam von Picnic Deutschland in einer Mitteilung des Unternehmens.

Picnic erlebt Corona-Boom: Bestellung per App und kontaktlose Lieferung von Lebensmitteln

Bei Picnic können Kunden über eine App Lebensmittel und weitere Supermarkt-Artikel bestellen. Der Mindestbestellwert liegt bei 35 Euro. Lieferfahrer – Picnic bezeichnet sie als „Runner“ – bringen die Einkäufe dann bis zur Wohnungstür. Auch am neuen Standort in Oberhausen werden dazu nur Elektrofahrzeuge eingesetzt. „Uns ist unsere Umwelt wichtig“, heißt es vom Unternehmen.

Die Auslieferung selbst erfolgt kontaktlos. Der „Runner“ stellt die Einkäufe vor der Tür des Kunden ab, klingelt und geht einige Schritte zurück. Gegenwärtig sei es laut Unternehmen nicht möglich, dass der „Runner“ die Einkäufe in die Wohnung von Kunden trägt, die diese selbst nicht heben könne. In Einzelfällen werde man dafür aber eine gemeinsame Lösung finden, heißt es.

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