Einsatzkräfte finden Ursache

Ruhrgebiet: Mysteriöse Verschmutzung in der Ruhr – Feuerwehr kommt Rätsel auf die Spur

Die Verschmutzung an der Ruhr in Mülheim an der Ruhr.
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Die Feuerwehr in Mülheim an der Ruhr im Ruhrgebiet rätselt seit Tagen über eine mysteriöse Flüssigkeit im Fluss.

Die Feuerwehr in Mülheim an der Ruhr im Ruhrgebiet war ratlos. Eine mysteriöse Verschmutzung im Fluss gab Rätsel auf. Jetzt wurde die Quelle der Verschmutzung gefunden.

Mülheim an der Ruhr – Gleich dreimal mussten die Einsatzkräfte der Feuerwehr in Mülheim an der Ruhr in NRW ausrücken. Erst am Donnerstag (10. Juni) konnten sie den Ursprung einer Wasserverschmutzung in der Ruhr finden.

StadtMülheim an der Ruhr
FlussRuhr
FeuerwehreinsatzWasserverschmutzung

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Zwischen der sogenannten Raffelbergbrücke und dem Hafen am Fluss Ruhr habe man gegen 12 Uhr am Montag (7. Juni) großflächig Schlieren entdeckt. Eine Drohne, zwei Boote der Feuerwehr und ein Boot der DLRG waren zur Erkundung im Einsatz. Zudem sei ein Hubschrauber der Fliegerstaffel der Polizei NRW und die Wasserschutzpolizei vor Ort.

Mitarbeiter des Umweltamts der Stadt Mülheim entnahmen Proben. Um die Ausbreitung des Öls zu verhindern habe man einen sogenannten Ölschlengel auf dem Wasser der Ruhr ausgebreitet.

Dieses Gerät habe dann das verschmutze Wasser eingeengt, sodass ein Pumpwagen die Verschmutzung einsaugen und entsorgen konnte. Der ganze Einsatz dauerte am Montag insgesamt sieben Stunden.

Die Feuerwehr in Mülheim an der Ruhr im Ruhrgebiet rätselt seit Tagen über eine mysteriöse Flüssigkeit im Fluss.

Doch damit nicht genug. Am Mittwoch (9. Juni) gegen 16 Uhr musste die Feuerwehr erneut ausrücken. Im Bereich des Südhafens habe man wieder eine Gewässerverschmutzung gesichtet. Dasselbe Schema: Großflächige Ölschlieren zogen sich über der Ruhr.

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Erneut waren sowohl Drohnen als auch ein Boot von Feuerwehr und DLRG im Einsatz. Mehrere Taucher sollten die Quelle der Verschmutzung ausfindig zu machen. Das sei jedoch nicht erfolgreich gewesen, teilte die Feuerwehr mit. Erneut haben Einsatzkräfte die Verschmutzung durch den Ölschlengel einengen und bis zum Abend absaugen können.

Am Donnerstag (10. Juni) fanden Einsatzkräfte der Feuerwehr Mülheim an der Ruhr dann die Quelle der Verschmutzung. Es habe eine Betriebsstörung bei einer Firma im Hafengebiet gegeben. Dabei waren rund 300 Liter eines Schmierstoffes ausgetreten. Die Flüssigkeit sei nach Angaben der Feuerwehr schwach wassergefährdend und werde als Kühlmittel genutzt.

Ein weiteres Austreten konnte verhindert werden. Die Feuerwehr beendete ihren Einsatz gegen 12.15 Uhr am Donnerstag.

Schwimmen ist in diesem Bereich der Ruhr für Menschen generell nicht gestattet. Im Gegensatz zu 2020, als zahlreiche Freibäder wegen Corona geschlossen hatten, rechnet man 2021 aufgrund der aktuellen Öffnungen der Freibäder mit weniger Badenden an Flüssen wie der Ruhr.

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