Warnung der Behörden

Horror-Video von sterbender Person kursiert in NRW - Polizei: „abscheulich“

Die Kreispolizeibehörde Ennepe-Ruhr-Kreis warnt derzeit vor einem schlimmen Video.
+
Die Kreispolizeibehörde Ennepe-Ruhr-Kreis warnt derzeit vor einem schlimmen Video.

Die Polizei im Ennepe-Ruhr-Kreis warnt derzeit vor der Verbreitung eines schrecklichen Videos. Es zeigt eine sterbende Person. Vorangegangen ist im Kreis tatsächlich ein Todesfall in einer Fabrik.

Dortmund - In Zeiten von WhatsApp und Co. machen Videos und Fotos schnell die Runde. Oft sind es lustige Sequenzen und Aufnahmen. Bei einem aktuell kursierenden Video ist aber selbst die Polizei in NRW schockiert.

Sie soll einen Arbeitsunfall in Ennepetal zeigen, der sich am vergangenen Mittwoch (25. November) ereignet haben soll. Zu sehen ist laut Polizei, wie ein Mensch auf „grausamste Art und Weise“ stirbt. Die Polizei warnt: „Dieses Video hat nichts, aber auch gar nichts, mit dem Unfall in Ennepetal zu tun.“

StadtEnnepetal (NRW)
BürgermeisterImke Heymann
Einwohner13.157 (Stand Mai 2020)

Horror-Video kursiert in Ennepetal/NRW: Sterbende Person zu sehen

In diesem Zusammenhang warnt die Polizei davor, das Video weiterzuverbreiten. Es sei respekt- und pietätlos. Denn: Auch wenn das Video ein Fake ist bzw. nicht das zeigt, was es eigentlich vorgibt zu zeigen, hat es einen entsprechenden Vorfall in Ennepetal gegeben.

Ein Mann (42) aus Ennepetal war bei einem Arbeitsunfall am Mittwoch in einem Logistikzentrum eines Autoteilezulieferers ums Leben gekommen, bestätigt die Polizei. Er war an einer Anlage für Fördertechnik verunglückt und hatte dabei tödliche Verletzungen erlitten. Das aktuell kursierende Video zeigt dagegen eine andere, schreckliche Szene.

Die Ordnungshüter wenden sich daher mit drastischen Worten an die Bürger: „Jede/jeder, der dieses Video teilt oder anderweitig verbreitet, zeigt in unseren Augen ein zutiefst verantwortungsloses und unmenschliches Verhalten.“

Horror-Video in NRW kursiert: Polizei warnt vor Weiterverbreitung

Die Polizei verweist auf die aktuell trauernden Angehörigen des Verstorbenen, während andere zeitgleich mit dem Video die eigene Sensationsgier stillen würden.

Bei den Beamten in Ennepetal herrscht derzeit laut eigenen Angaben Fassungs- und Wortlosigkeit aufgrund des aktuell kursierenden Videos. In diesem Zusammenhang fordert die Polizei die Bürger dazu auf, auch weitere Sensationsvideos nicht mehr zu verbreiten.

Ganz ungestraft werden die Verbreiter des Horror-Videos wohl nicht davon kommen. Die Polizei habe alle notwendigen Maßnahmen ergriffen, „um diese abscheuliche Art und Weise der Sensationsgier strafrechtlich zu verfolgen.“