Kripo ermittelt jetzt

Massenschlägerei in Mülheim: Täter hatten Eisenstange und Schlagring dabei

Die Polizei in Mülheim musste am Wochenende eine Massenschlägerei beenden.
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Die Polizei in Mülheim musste am Wochenende eine Massenschlägerei beenden.

In Mülheim an der Ruhr ist es am Wochenende zu einer Massenschlägerei gekommen. Die Polizei schickte sogar Kräfte einer Hundertschaft.

Mülheim an der Ruhr/NRW - Mehrere Notrufe riefen am Freitagabend (6. November) die Polizei in Mülheim an der Ruhr auf den Plan. In der Stadtmitte hatten sich Jugendliche eine Massenschlägerei geliefert.

StadtMülheim an der Ruhr
Einwohner172.446 (Ende 2019)
Fläche91,26 km²

NRW-Polizei greift ein: Massenschlägerei in der Innenstadt von Mülheim an der Ruhr

Der Schauplatz der Schlägerei war die Zentralhaltestelle an der Friedrich-Ebert-Straße. Die Polizei entsendete gegen 19.10 Uhr zahlreiche Streifenwagen sowie auch Beamte der Einsatzhundertschaft zum Ort des Geschehens.

Die Beamten zählten vor Ort circa 30 Beteiligte. Die Schlägerei war allerdings beendet, als die Einsatzkräfte in der Innenstadt von Mülheim an der Ruhr eintrafen. Zwei Männer hatten Verletzungen am Kopf davon getragen, heißt es im Polizeibericht.

Polizei Mülheim: Angreifer flüchten zu Fuß oder mit Bus und Bahn

Die Polizei berichtet zudem von flüchtenden Angreifern. Manche hätten zu Fuß, andere mit Bus und Bahn das Weite gesucht. 32 Personen im Alter zwischen 15 und 31 konnte die Polizei dagegen vor Ort festsetzen.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei Mülheim sollen die Kontrahenten, teilweise mit Schlagwerkzeugen bewaffnet, aufeinander losgegangen sein. Die Schlägerei habe sowohl in einem stehenden Bus als auch an der Haltestelle stattgefunden.

Polizei Mülheim stellt Schlagwerkzeuge sicher

Die Polizei stellte in der Folge mehrere Schlagwerkzeuge sicher, unter anderem eine Eisenstange und einen Schlagring.

Von Seiten der Ermittler gibt es erste Vermutungen: „Nach derzeitigen Stand geht die Polizei davon aus, dass sich die betroffenen Personen bewusst zu einer Auseinandersetzung verabredet haben.“

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet Zeugen weitere Hinweise an die Polizei zu übermitteln (0201/829-0).