An der Auffahrt zur A40: Junge bei Unfall schwer verletzt - seine Schwester muss zusehen

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Unfall an der A40 in Mülheim. Foto: dpa

Schwerer Unfall an der Auffahrt Mülheim-Dümpten zur A40: Ein 13-Jähriger wurde dort schwer verletzt, während seine Schwester zusah. Hier mehr erfahren:

Schwerer Unfall an der Auffahrt Mülheim-Dümpten zur A40: Auf der Mannesmannallee ist ein 13-Jähriger am Samstag (5. Oktober) schwer verletzt worden. Scheinbar hatte er ein herannahendes Auto übersehen.

  • In Mülheim wurde am Samstag (5. Oktober) ein Junge bei einem Unfall schwer verletzt.
  • Der 11-Jährige hatte die Straße an der Auffahrt zur A40 überquert, obwohl ein Auto herannahte.
  • Seine Schwester musste den schockierenden Unfall beobachten.

Schwerer Unfall an A40 in Mülheim

Gegen 14.30 Uhr kam es am Samstag (4. Oktober) auf der Mannesmannallee in Mülheim-Dümpten zu dem Unfall: Gegenüber der Auffahrt zur A40 überquerten zwei Kinder die Straße. Zunächst gingen sie bis zu einem Grünstreifen in der Mitte der Fahrbahn.

Dort blieb das 13-jährige Mädchen stehen. Nicht so ihr erst 11-jähriger Bruder, der scheinbar übersehen hatte, dass mehrere Autos auf der Straße fuhren.

11-Jähriger übersah Autos

"Der Junge nahm die heranfahrenden Autos vermutlich nicht wahr und lief auf die Fahrbahn", berichtet die Polizei Essen über den Unfall in Mülheim. Und so passierte das Unglück: Ein BMW erfasste den Jungen.

Der 22-Jährige Fahrer des Autos hatte zwar noch eine Vollbremsung durchgeführt, doch der Wagen kam nicht rechtzeitig zum Stehen. Sofort nach dem Unfall an der Auffahrt zur Autobahn leistete der Fahrer Erste Hilfe. (Warum die A40 in Mülheim vergangenes Wochenende mehrfach gesperrt war, lest ihr hier.) In Bochum ereignete sich zuletzt auch ein Unfall mit einem fahrerlosen Bus.

Schwester erleidet Schock

Rettungskräfte brachten den schwer verletzten Jungen anschließend in ein Krankenhaus in Mülheim. Seine Schwester - die den Unfall beobachtet hatte - erlitt einen Schock und wurde später ihren Eltern übergeben. Der BMW-Fahrer blieb unverletzt. Angaben zum entstandenen Schaden machte die Polizei nicht. Sie nahm jedoch Tage später einen Mann fest, der Steine auf die A40 warf.

Gerade auf und an den Autobahnen in NRW kommt es immer wieder zu schweren Unfällen. Doch Statistiken zeigen, dass die Zahlen in den letzten Jahren immer weiter zurückgegangen sind. Besonders positiv ist die Entwicklung in Dortmund, wo es weniger Unfälle als durchschnittlich im Rest von Nordrhein-Westfalen gibt.