Täter steht nach Messerattacke auf 32-Jährige in Gelsenkirchen offenbar unter Stalkingverdacht

In Dortmund-Eving wurde ein achtjähriges Mädchen von einem Auto erfasst. Foto: dpa
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In Dortmund-Eving wurde ein achtjähriges Mädchen von einem Auto erfasst. Foto: dpa

In Gelsenkirchen-Buer ist am Samstag (22. Juni) eine Frau niedergestochen worden sein. Der Täter hatte ihr offenbar bereits länger nachgestellt.

In Gelsenkirchen-Buer soll eine Frau niedergestochen worden sein. Die Polizei sperrt die Straße.

  • Mehrere waren Rettungskräfte vor Ort.
  • Augenzeugen berichteten: Eine Frau wurde attackiert.
  • Der mutmaßliche Täter soll der Frau bereits längere Zeit nachgestellt haben.

Update, Montag (24. Juni), 12.55 Uhr: Offenbar hat der mutmaßliche Täter der Frau bereits seit Monaten nachgestellt. Das sagte die zuständige Staatsanwältin gegenüber Radio Emscher-Lippe.

Update, Samstag (22. Juni), 19 Uhr: In einer gemeinsamen Presseerklärung teilen die Staatsanwaltschaft Essen und die Polizei Gelsenkirchen mit, dass es auf der Horster Straße in Gelsenkirchen-Buer tatsächlich zu einem Messerangriff kam.

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"Eine 32-jährige Gelsenkirchenerin wurde auf der Straße von einem 43-jährigen Mann mit einem Messer angegriffen, wobei er ihr mit diesem erhebliche Stichverletzungen zufügte", heißt es in der Mitteilung.

Mann (43) stich auf Straße in Gelsenkirchen-Buer auf Frau (32) ein

Im Anschluss an die Tat ergriff der Täter die Flucht, konnte in der Nähe des Tatorts jedoch schnell festgenommen werden. Ein Rettungshubschrauber brachte die verletzte Frau nach notärztlicher Erstversorgung ins Krankenhaus.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand bestehe Lebensgefahr. Eine Mordkommission wurde eingerichtet. Die Ermittlungen dauern weiter an.

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Erstmeldung, Samstag (22. Juni), 17.49 Uhr: Die Attacke soll vor der "Schauburg" auf der Horster Straße passiert sein. Augenzeugen, die zum Zeitpunkt der Tat in einem Café auf der gegenüberliegenden Straßenseite waren, berichten gegenüber der WAZ, eine Frau sei niedergestochen worden.

Gelsenkirchen: Augenzeugen hörten Schreie

Die Augenzeugen sagten gegenüber der Zeitung, sie haben Schreie gehört. Kurz darauf seien mehrere Polizeiwagen sowie zwei Rettungswagen und einen Notarzt vorfgefahren. Außerdem sei auf dem Schulhof des Leibniz-Gymnasiums ein Hubschrauber gelandet.

Die Horster Straße wurde während des Einsatzes gesperrt. Die Polizei Gelsenkirchen hat den Einsatz bisher weder bestätigt noch dementiert.

Überfälle häufen sich

Nacheinem Streit auf einem Spielplatz in NRWhatte erst kürzlich eine Frau (30) auf eine 19-Jährige eingestochen. Danach gestand die Angreiferin ihre Tat der Polizei.

Und dann Mitte Februar die nächste Horror-Meldung. Ein maskierter Mann hatte in Gelsenkirchen-Hassel einen Friseursalon überfallen und ausgeraubt. Zu allem Übel war der Mann auch noch bewaffnet. 

Der Täter konnte auch in diesem Fall fliehen, weshalb die Polizei umgehend eine Fahndung nach dem Mann einleitete. Zunächst ohne Erfolg.