Zug mit 700 Menschen bei Bochum liegengeblieben

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In Bochum-Langendreer ist ein Zug liegengeblieben. 700 Menschen müssen umsteigen. Das sorgt für eine Sperrung der Hauptachse durchs Ruhrgebiet.

In Bochum-Langendreer ist ein Zug mit rund 700 Menschen liegengeblieben. Das sorgte für eine Sperrung der Hauptachse der Bahn durch das Ruhrgebiet.

Bochum / Dortmund - Am Freitagabend (27. Januar) hatten Pendler es nicht leicht. Auf einer der wichtigsten Achse durch das Ruhrgebiet der Bahn kam zu großen Problemen. Der Grund: Eine technische Störung an einem Zug zwischen Bochum Hauptbahnhof und Dortmund Hauptbahnhof.

Die Deutsche Bahn meldete gegen 19 Uhr: Es kann in Kürze zu Beeinträchtigungen kommen.

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Die Strecke musste gesperrt werden. "Während der Sperrung werden RE-Züge zwischen Essen und Dortmund umgeleitet.", teilte die Bahn mit.

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700 Fahrgäste saßen im Zug fest

Hintergrund: Gegen 17.50 Uhr war ein Zug bei Bochum-Langendreer liegengeblieben. 700 Menschen saßen in dem Zug.

Es gab Pläne für eine Evakuierung. Gegen 19.30 Uhr sollten die Bahnfahrer auf freier Strecke aus dem einen Zug aus- und in einen anderen Zug umsteigen. Deswegen wurde die Strecke zwischen Dortmund und Bochum komplett gesperrt.

Gegen 20 Uhr stellte sich jedoch heraus, dass der schadhafte Zug doch mit den Passagieren bis nach Dortmund fahren kann. Die Bahn meldet: "Die Störung an einem Zug zwischen Dortmund Hbf und Essen Hbf ist behoben. Die Züge fahren wieder auf der geplanten Strecke mit allen geplanten Halten."