Bild: ai-Uwe Hagemann/Hagemann/dpa

Bei einem Video-Dreh hat die Polizei den Skandal-Rapper Nuhsan C. – alias Jigzaw – festgenommen. Der Dreh in Hagen war nicht angekündigt und die rund 400 Fans haben für ein Verkehrschaos gesorgt.

  • Rund 400 Fans blockierten die Straße
  • Das war der letzte Video-Dreh von Jigzaw in Deutschland
  • Der vorbestrafte Rapper muss das Land verlassen

Update, Sonntag (2. Juni), 12 Uhr: Gegen 6 Uhr wurde der Rapper wieder aus der Polizeigewahrsam entlassen. Auf seinem Instagram-Profil bedankt sich Jigzaw bei seinen Fans, die in Altenhagen dabei waren. Außerdem sagte er: „Hab‘ die Schnauze voll von der Zelle!“

Der nicht angemeldete Video-Dreh des Skandal-Rappers Jigzaw führte am Samstag (1. Juni) zu einem Verkehrschaos in Hagen. Es waren zahlreiche Einsatzkräfte der Polizei nötig um die Situation im Stadtteil Altenhagen wieder zu beruhigen.

Rapper Jigzaw hat ein Verkehrschaos verursacht

Zuvor hatte der Rapper seine Fans auf Instagram dazu aufgefordert in den Stadtteil zu kommen. Bei seinem letzten Video-Dreh stand der Rapper dann auf einem Autodach und ließ sich von seinen Fans feiern.

Für Autos gab es kein Durchkommen mehr. Mit mehreren Einsatzkräften hat die Polizei versucht die Straße zu räumen. Erst als die Beamten den Rapper festgenommen haben, beruhigte sich die Menge.

Laut Polizei wollte eine weitere Person die Polizeiarbeit behindern und musste in Gewahrsam genommen werden. Außerdem kam es aus der Gruppe der – größtenteils minderjährigen – Fans zu Straftaten gegenüber der Polizei. Sie haben die Beamten beleidigt und bespuckt.

Der Rapper Kollegah schrieb dazu auf Instagram, dass es nur einer schaffen würde zweimal in einer Woche verhaftet zu werden.

Die Reaktion von Rapper-Freund Kollegah auf Instagram. Foto: Kollegah/Instagram/Screenshot

Jigzaw droht Abschiebung

Jigzaw droht die Abschiebung in die Türkei. Wie der WDR weiterberichtet, hat das Landgericht Hagen den 25-jährigen Rapper vor kurzem zu einer Haftstrafe auf Bewährung verurteilt.

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Der 25-Jährige hatte einen Mann mit einer Machete attackiert und schwer verletzt. Um seiner Abschiebung zuvor zu kommen, hatte Nuhsan C. angekündigt, das Land zu verlassen.

Erst im Februar haben Rapper für einen SEK-Einsatz gesorgt. Sie wurden mit Masken und Maschinenpistolen beobachtet. Am Ende war alles aber ganz harmlos. Ähnlich erging es einem YouTuber im April passiert. Er sorgte an einem Kiosk in Essen für einen Großeinsatz der Polizei.