Jetzt starten auch in Gelsenkirchen die E-Scooter! Das ist das Besondere an ihnen

E-Scooter stehen in Dortmund auf der Kampstraße. Foto: Daniele Giustolisi/RUHR24
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E-Scooter stehen in Dortmund auf der Kampstraße. Foto: Daniele Giustolisi/RUHR24

Nach und nach wird das Ruhrgebiet durch die neuen E-Scooter geflutet. Jetzt startet auch Gelsenkirchen - mit Circ! Dort gibt es eine Besonderheit.

Nach und nach wird das Ruhrgebiet durch die neuen E-Scooter geflutet. Jetzt startet auch Gelsenkirchen ein Anbieter - nämlich Circ! Dort gibt es eine Besonderheit.

  • Circ verteilt seine E-Scooter jetzt auch in Gelsenkirchen.
  • Bisher ist das Unternehmen der einzige Verleiher in der Schalke-Stadt.
  • Die E-Tretroller kann man nicht nur über die Verleiher-App entsperren.

Circ stellt 300 E-Scooter in Gelsenkirchen auf

Circ kommt als erster Verleiher von E-Scootern nach Gelsenkirchen. Damit startet die Schalke-Stadt genauso in ihre E-Tretroller-Ära, wie Dortmund. Auch dort war Circ die erste Firma, die ihre Scooter verlieh. (Lest hier: Die E-Scooter von Circ im Test - so fährt es sich darauf)

Seit heute (27. September) stehen 300 E-Scooter in Gelsenkirchen. Zunächst vorrangig in den Innenstadtbereichen von Buer und der City. Das Besondere: Da Circ mit dem örtlichen Verkehrsbetrieb Bogestra kooperiert, können die Tretroller auch mit der "Mutti-App" ausgeliehen werden. Das funktioniert im Übrigen auch in Bochum.

Die Gebühr für die Freischaltung eines Circ E-Tretrollers liegt derzeit bei einem Euro. Jede Minute kostet den Nutzer in Gelsenkirchen anschließend 15 Cent. Zum Vergleich: Anbieter Lime zum Beispiel, der in Dortmund unterwegs ist, bietet einen Minuten-Preis von 20 Cent.

Stundenpakete in Gelsenkirchen im Angebot

Für längere Fahrten bietet das Unternehmen sogenannte Stundenpakete an - laut eigenen Angaben soll es diese bei der Konkurrenz nicht geben. "Aktuell kann man zwischen Paketen von einer Stunde für 6 Euro, zwei Stunden für 9 Euro oder 24 Stunden für 20 Euro wählen", teilt Circ mit.

Während Gelsenkirchen seine ersten Erfahrungen macht mit den E-Scootern, die Stiftung Warentest kritisiert, haben die Nachbarstädte im Revier Essen, Bochum oder Dortmund bereits seit Monaten Erfahrung gesammelt - nicht immer die beste.

Denn während die Resonanz bei den Kunden gut ist, hat die Polizei alle Hände voll zu tun. Nicht alle Nutzer wissen, wie sie sich auf einem E-Scooter zu verhalten haben. Das häufigste Vergehen: Fahren auf dem Bürgersteig.

Dabei dürfen E-Scooter-Fahrer in der Regel das, was auch Fahrradfahrer dürfen, heißt es von der Polizei. In Bochum haben die Ordnungshüter in einem Flyer das Wichtigste an Regeln zusammengestellt.

Auf die Vernunft der Gelsenkirchener Rollerfahrer hofft jetzt auch Oberbürgermeister Frank Baranowski. Er appellierte dringend, auch tatsächlich nur auf Straßen und Radwegen und nicht auf Gehwegen und in Fußgängerzonen zu fahren.

Baranowski: "Wir hatten mittlerweile auch die Gelegenheit, aus den Erfahrungen, die die anderen Städte mit E-Tretrollern gemacht haben, zu lernen“, betont der OB. So werde in Gelsenkirchen, wo eine Frau (48) bei einem Brand ihren Rauchmelder verschlief, großes Augenmerk darauf gelegt, dass die Roller nicht wild und womöglich verkehrsbehindernd im öffentlichen Raum abgestellt werden.