Bild: dpa/epa/Anatoly Maltsev

Am Freitag (5. Juli) rückte die Polizei in Duisburg wegen eines Hochzeitskorsos aus, aus dem Schüsse gefeuert und Bengalos gezündet wurden.

  • Die Hochzeitsgäste hatten Bengalos und eine Schreckschusswaffe dabei.
  • Als die Polizei sämtliche Wagen kontrollieren wollte, zeigten die Gäste sich kooperativ.
  • Mehrere Anzeigen gingen raus.

Wie so oft in letzter Zeit musste die Polizei am Wochenende einen Hochzeitskorso anhalten. Aufmerksame Anwohner in Duisburg meldeten der Polizei, dass aus diesem Hochzeitskorso Schüsse abgefeuert und Bengalos gezündet wurden.

Gäste des Hochzeitskorsos reagierten ahnungslos

Die Polizei rückte aus und hielt den Hochzeitskorso an. Auf die Anschuldigungen der Beamten reagierten die entsprechenden Fahrer ahnungslos. Kaum zu glauben, nachdem NRWs Ministerpräsident kürzlich mit härteren Strafen gedroht hatte.

Als die Polizisten jedoch ankündigten, jeden Gast und jedes Auto der Hochzeitsgesellschaft zu durchsuchen, zeigten sie sich kooperativ. Ein Mann gab zu, den Bengalo gezündet zu haben und führte die Polizei zu einem Golf, in dem noch mehr Fackeln lagerten.

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Mehrere Verfahren eingeleitet

Bei einem anderen Gast fand die Polizei eine Schreckschusspistole samt dazugehörigen Patronen. Da er keinen Waffenschein besitzt, beschlagnahmte die Polizei die Waffe.

Die Polizei Duisburg leitete ein Verfahren wegen Ordnungswidrigkeiten an wegen Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz und ein Strafverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Am Wochenende war die Polizei gleich vier mal wegen Autokorsos unterwegs. Zwei Mal in Siegen.